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Sammler aufgepasst: Das sind die neuen Euro-Kursmünzen-Motive 2017

Von Zeit zu Zeit ändern selbst die vor Beständigkeit glänzenden Euro-Kursmünzen der diversen Euroländer ihre nationalen Motivseiten. Meist fällt eine solche Veränderung mit dem Thronwechsel eines Landes zusammen. Dass es jedoch auch ganz andere Gründe für die Neugestaltung der nationalen Euro-Rückseiten geben kann, zeigen im Jahr 2017 gleich zwei europäische Kleinstaaten! Wovon wir bereits Ende … Weiterlesen

Von Zeit zu Zeit ändern selbst die vor Beständigkeit glänzenden Euro-Kursmünzen der diversen Euroländer ihre nationalen Motivseiten. Meist fällt eine solche Veränderung mit dem Thronwechsel eines Landes zusammen. Dass es jedoch auch ganz andere Gründe für die Neugestaltung der nationalen Euro-Rückseiten geben kann, zeigen im Jahr 2017 gleich zwei europäische Kleinstaaten!

Wovon wir bereits Ende November 2016 berichteten, ist mittlerweile gewiss: Papst Franziskus verbannt auf persönlichen Wunsch sein Porträt von sämtlichen Euro-Kursmünzen des Vatikans! Somit schafft der Kirchenstaat Platz für ein neues Motiv auf seinen Euromünzen, nämlich das Motiv des päpstlichen Wappens. Ein für Sammler durchaus überraschender Schritt, zeigt doch die Erfahrung, dass das Motiv der vatikanischen Euro-Kursmünzen eigentlich nur dann geändert wird, wenn ein neuer Papst gewählt wurde. Kein Wunder also, dass die neuen Kursmünzen des Kleinstaats schon jetzt als absolute Raritäten betrachtet werden!

Bild der Euro-Kursmünzen des Vatikans 2017 mit dem neuen Motiv des päpstlichen Wappens

[Bild-Quelle: Amtsblatt der Europäischen Union (2017/C23/06)]

Doch auch der zweite Kleinstaat im Herzen Italiens, San Marino, scheint einen numismatischen Tapetenwechsel nötig zu haben: Auch für die san-marinesischen Kursmünzen sind im Jahr 2017 neue Motive angedacht. Die neuen Bildseiten stellen Kunstwerke und Denkmäler der Republik dar, wie etwa das Altarbild des Klosters Santa Chiara auf der 2-Euro-Kursmünze oder die drei Türme des Monte Titano auf der 20-Cent-Kursmünze. Sie sehen also: Nicht nur die zahlreichen Euro-Gedenkmünzen des Jahres 2017 halten einige Überraschungen für Sie bereit – auch die sonst so beständigen Euro-Kursmünzen bringen in diesem Jahr motivische Vielfalt in Ihre Sammlung!

Bild der Euro-Kursmünzen 2017 aus San Marino mit neuen Motiven

(Bild-Quelle: http://www.zwei-euro.com/news/artikel/a/2017/01/31/article/neue-motive-fuer-san-marinesische-kursmuenzen-ab-2017.html)

Streit um estnisches Münzmotiv

Ein Streit um Geld anderer Art ist zwischen Estland und Russland entbrannt. Russland beäugt die ehemalige Sowjetrepublik schon lange skeptisch wegen dessen Westkurs. Der Beitritt zur NATO, die EU-Mitgliedschaft und zuletzt der Beitritt zur Euro-Zone haben nicht gerade zur Freundschaft der Länder beigetragen. Nun gibt es Streit um das Motiv der am 01. Januar 2011 … Weiterlesen

Ein Streit um Geld anderer Art ist zwischen Estland und Russland entbrannt. Russland beäugt die ehemalige Sowjetrepublik schon lange skeptisch wegen dessen Westkurs. Der Beitritt zur NATO, die EU-Mitgliedschaft und zuletzt der Beitritt zur Euro-Zone haben nicht gerade zur Freundschaft der Länder beigetragen.

Nun gibt es Streit um das Motiv der am 01. Januar 2011 eingeführten estnischen Euromünzen. Sergej Seredenko, ein Jurist, Bürgerrechtler und Angehöriger der russischen Minderheit ist überzeugt, dass die geprägte Landkarte Teile des russischen Staatsgebiets einschließt. „Als ich mir die Münzen ansah, kamen mir die Grenzen fremd vor“. Die estnische Zentralbank sagte auf seine Anfrage welche Grenzen abgebildet wären, dass es sich um eine Künstlerdarstellung handele und keine exakte Wiedergabe der tatsächlichen Grenzen.

Die russische Botschaft in der estnischen Hauptstadt Talin sprach daraufhin von einem Zeichen „“für die sich bedauernswerterweise wiederholenden Versuche, die geltenden Grenzen zu revidieren“. Russische Medien sprechen von einer „Provokation“. Simmu Tiik, der estnische Botschafter in Russland, erklärte, dass die Konturen der Landkarte den heutigen Konturen seines Landes entsprechen und keine Teile des russischen Staatsgebiets einschließen. Lediglich auf der ursprünglichen Skizze aus dem Jahre 2007 (schon damals sollte der Euro in Estland eingeführt werden) wurden leicht verschobene Grenzen dargestellt, das sei aber schnell korrigiert worden.

Wie es nun weiter geht ist unklar. Möglicherweise verändert Estland sein Motiv, wahrscheinlicher erscheint uns allerdings dass der Streit gütlich beigelegt wird. Wir haben selbst einmal nachgeschaut und eine Karte des Landes (von Wikipedia) über die Münze gelegt. Die Konturen stimmen exakt überein.

Neu: 2-Euro-Gedenkmünzen Übersicht

Wir freuen uns Ihnen künftig neben unserer Übersicht der deutschen Euro-Gedenkmünzen auch eine nützliche Übersicht über die 2-Euro-Gedenkmünzen bieten zu können. Dort finden Sie neben einem Bild auch die Ausgabedaten und Auflagezahlen. Zur 2-Euro-Gedenkmünzen Übersicht »

Wir freuen uns Ihnen künftig neben unserer Übersicht der deutschen Euro-Gedenkmünzen auch eine nützliche Übersicht über die 2-Euro-Gedenkmünzen bieten zu können. Dort finden Sie neben einem Bild auch die Ausgabedaten und Auflagezahlen.

Zur 2-Euro-Gedenkmünzen Übersicht »

Euroeinführung in Estland

Am 01.01.2011 führt Estland als 17. EU-Land den Euro ein. Ursprünglich wollte das Land bereits Anfang 2007 den Euro einführen, was aufgrund der zu hohen Inflationsrate allerdings scheiterte. Auch der daraufhin geplante Termin Anfang 2009 war nicht zu halten. Nun ist es aber definitiv so weit, am 17. Juni 2010 stimmten die Staats- und Regierungschefs … Weiterlesen

Am 01.01.2011 führt Estland als 17. EU-Land den Euro ein. Ursprünglich wollte das Land bereits Anfang 2007 den Euro einführen, was aufgrund der zu hohen Inflationsrate allerdings scheiterte. Auch der daraufhin geplante Termin Anfang 2009 war nicht zu halten. Nun ist es aber definitiv so weit, am 17. Juni 2010 stimmten die Staats- und Regierungschefs der EU der Aufnahme in die Euro-Zone zu.

Die Münzen haben alle das selbe, von Lembit Lõhmus gestaltete Motiv auf der Rückseite. Sie zeigt den Umriss Estlands und den Schriftzug „EESTI“. Bei der Auswahl des Euro-Motivs wurde die estnische Bevölkerung per Telefonvoting beteiligt. Zur Auswahl standen 9 weitere, von einer Jury aus 134 Vorschlägen ermittelten Finalisten. Insgesamt haben sich allerdings nur 3,4 % der 1,34 Millionen Esten an dem Voting beteiligt. Das wird sicherlich auch zum Teil daran gelegen haben, dass die Wahl bereits 2004 statt fand und die ungewissen Aussichten wenige Esten für den Euro begeistern konnte. Hier eine Zusammenstellung der 2-Euro-Kursmünzen aller Entwürfe, geordnet nach Stimmenanteil:

Die Bevölkerung kann 15,6 Kronen in einen Euro umtauschen. Der Wechselkurs war schon vorher im Rahmen des Wechselkurs-Systems fest an den Euro gekoppelt, vor dessen Einführung lange Jahre an die D-Mark. Die Esten sind überwiegend für die Einführung des Euros, auch wenn es Befürchtungen gibt, dass dieser zu weiteren Preissteigerungen führen wird.

Übrigens: Hier kann man den Kursmünzensatz bereits jetzt mit Frühbesteller-Rabatt vorbestellen. Schnell sein lohnt sich!

Euro-Einführung als Bargeld

2002 – Andorra (unilateral, keine eigenen Münzen)
2002 – Belgien
2002 – Deutschland
2002 – Finnland
2002 – Frankreich
2002 – Griechenland
2002 – Irland
2002 – Italien
2002 – Luxemburg
2002 – Kosovo (unilateral, keine eigenen Münzen)
2002 – Monaco
2002 – Montenegro (unilateral, keine eigenen Münzen)
2002 – Niederlande
2002 – Österreich
2002 – Portugal
2002 – San Marino
2002 – Spanien
2002 – Vatikanstadt
2007 – Slowenien
2008 – Malta
2008 – Republik Zypern
2009 – Slowakei
2011 – Estland

Insgesamt werden ab 2011 23 Staaten den Euro als Währung benutzen – 17 EU-Staaten und sechs weitere europäische Länder.

Der Papst im Geldbeutel

Bislang bediente der Vatikan mit seinen fein säuberlich abgepackten Euro-Münzen lediglich den Sammlermarkt. Eine Münze des Vatikans im Geldbeutel zu finden war deshalb schlicht nicht möglich. Das ändert sich nun durch ein Anfang 2010 beschlossenes Abkommen. Demnach gehen zukünftig 51% der Prägungen zum Nennwert direkt in den Umlauf! Gleichzeitig wurde die Zahl der Münzen die … Weiterlesen

Bislang bediente der Vatikan mit seinen fein säuberlich abgepackten Euro-Münzen lediglich den Sammlermarkt. Eine Münze des Vatikans im Geldbeutel zu finden war deshalb schlicht nicht möglich. Das ändert sich nun durch ein Anfang 2010 beschlossenes Abkommen. Demnach gehen zukünftig 51% der Prägungen zum Nennwert direkt in den Umlauf! Gleichzeitig wurde die Zahl der Münzen die der Vatikan prägen darf verdoppelt.

Wer jetzt allerdings hofft die Münzen an jedem Souveniershop im Vatikan als Wechselgeld zu erhalten wird enttäuscht werden. Die Ausgabe erfolgt nach Angaben des Vatikans wohl dosiert um die Sammler nicht zur Jadg zu reizen. Außerdem werden bisher nur 50-Cent-Stücke ausgegeben. Kleinere Münzen zu prägen lohne sich nicht und man wolle sich auch nicht das Geschäft mit den 1- und 2-Euro-Sammlermünzen verderben. Es ist kein Geheimnis dass die Münzen mit der Mini-Auflage eine lukrative Geldquelle für den Kleinstaat darstellen. Die Kursmünzensätze werden in Sammlerbörsen für bis zu 1.400 Euro gehandelt und haben ein hohes Potential für Wertsteigerungen.

Gerade wegen des Booms mit den Sammlermünzen war der Vatikan zuerst skeptisch was die Ausgabe von Umlaufmünzen anging, schließlich konnte sich die EU-Kommission allerdings durchsetzen. So wandern nun dieses Jahr über 2 Millionen Papst-Münzen in die Taschen der Touristen – die oftmals noch nicht einmal merken dass sie eine echte Rarität im Geldbeutel haben. Wer angesichts von 86 Milliarden im Umlauf befindlicher Euromünzen nicht auf sein Glück vertrauen will findet die begehrte 50-Cent-Vatikanmünze im offiziellen Blister und in Sammlerqualität auch günstig hier.

Italiens 2 Euro Gedenkmünze 2010

Jedem Staat steht es frei im Jahr eine 2-Euro-Gedenkmünze mit einem national oder europaweit gedenkträchtigen Motiv zu versehen. Italiens diesjährige Münze erscheint zum Thema „200. Geburtstag von Camillo Benso, Graf von Cavour“ (org.: „200° anniversario della nascita di Cavour“) und hat eine Auflage von 4 Millionen Stück. Die 2-Euro-Gedenkmünze ist bereits im März erschienen, allerdings … Weiterlesen

Jedem Staat steht es frei im Jahr eine 2-Euro-Gedenkmünze mit einem national oder europaweit gedenkträchtigen Motiv zu versehen. Italiens diesjährige Münze erscheint zum Thema „200. Geburtstag von Camillo Benso, Graf von Cavour“ (org.: „200° anniversario della nascita di Cavour“) und hat eine Auflage von 4 Millionen Stück.

Die 2-Euro-Gedenkmünze ist bereits im März erschienen, allerdings nur in den Kursmünzensätzen der Ersttagsausgabe. Erst ab September kommt die Rollenware und Münzkarten, ab Oktober noch ein Kursmünzensatz der die Münze in der Qualität „Polierte Platte“ enthält.

Motiv für Lincoln-Cent steht fest

Wie wir bereits hier berichtet haben wurde in den USA nach einem Motiv für die 1-Cent-Münze („Lincoln-Cent“) ab dem Jahreswechsel gesucht. Zur Auswahl standen ursprünglich 18 Motive von denen zwei in die nähere Auswahl gekommen sind. Nun hat sich das Finanzministerium mit seiner Entscheidung für den Entwurf „LP-13“ durchgesetzt. Das neue Design wird ab nächstem … Weiterlesen

Wie wir bereits hier berichtet haben wurde in den USA nach einem Motiv für die 1-Cent-Münze („Lincoln-Cent“) ab dem Jahreswechsel gesucht. Zur Auswahl standen ursprünglich 18 Motive von denen zwei in die nähere Auswahl gekommen sind. Nun hat sich das Finanzministerium mit seiner Entscheidung für den Entwurf „LP-13“ durchgesetzt.

2010-Lincoln-One-Cent-Reverse-Design

Das neue Design wird ab nächstem Jahr dauerhaft die Rückseite der 1-Cent-Münzen schmücken.

Zwei neue Münzensets aus Griechenland

Vor wenigen Tagen sind Griechenlands 10-Euro-Silbergedenkmünze zum „Jahr der Astronomie“ und „Yiannis Ritsos“ erschienen. Die Münzen sind jeweils Teil eines „Triptychon Münzen Sets“, das zusätzlich noch einen aktuellen Kursmünzensatz im Blister enthält. Jede Ausgabe hat eine Auflage von 5.000 Exemplaren. 10 Euro Griechenland „Jahr der Astronomie“ Nominal: € 10 Auflage: 5.000 (im Sets) Qualität: Polierte … Weiterlesen

Vor wenigen Tagen sind Griechenlands 10-Euro-Silbergedenkmünze zum „Jahr der Astronomie“ und „Yiannis Ritsos“ erschienen. Die Münzen sind jeweils Teil eines „Triptychon Münzen Sets“, das zusätzlich noch einen aktuellen Kursmünzensatz im Blister enthält. Jede Ausgabe hat eine Auflage von 5.000 Exemplaren.

10 Euro Griechenland „Jahr der Astronomie“

Nominal: € 10
Auflage: 5.000 (im Sets)
Qualität: Polierte Platte (PP)
Material: .925 Silber
Durchmesser: 28,25 mm
Gewicht: 9,75 Gramm
Höhe: 1,92 mm

10 Euro Griechenland Astronomie 2009 AV10 Euro Griechenland Astronomie 2009 RV

Griechenland Set 2009

10 Euro Griechenland „100. Geburtstag von Giannis Ritsos“

Nominal: € 10
Auflage: 5.000 (im Sets)
Qualität: Polierte Platte (PP)
Material: .925 Silber
Durchmesser: 28,25 mm
Gewicht: 9,75 Gramm
Höhe: 1,92 mm

10 Euro Griechenland Ritsos 2009 AV10 Euro Griechenland Ritsos 2009 RV

Griechenland Set Ritos

Giannis Ritsos (auch „Yiannis Ritsos“) war ein griechischer Schriftsteller und starb am 11. November 1990 in Athen. Der offizielle Erstausgabepreis je Set beträgt 35 Euro.

Spanien mit neuem Münzdesign

Nach Finnland und Belgien passt nun auch Spanien ab 2010 das Design seiner Euro-Münzen den Vorgaben der Europäischen Kommission an. Demnach soll die nationale Rückseite aller Mitgliedsstaaten einheitlich angepasst werden. Der Außenring mit den Sternen soll nicht zusätzlich verziert sein und die Münzen den Namen oder die Abkürzung des Ausgabelandes enthalten. Im Fall Spaniens bedeutet … Weiterlesen

Nach Finnland und Belgien passt nun auch Spanien ab 2010 das Design seiner Euro-Münzen den Vorgaben der Europäischen Kommission an. Demnach soll die nationale Rückseite aller Mitgliedsstaaten einheitlich angepasst werden. Der Außenring mit den Sternen soll nicht zusätzlich verziert sein und die Münzen den Namen oder die Abkürzung des Ausgabelandes enthalten.

Spanien 2002-2009Spanien 2010

Im Fall Spaniens bedeutet das, dass das Prägejahr in das Innere der Münze der wandert und die runde Erhebung ersatzlos wegfällt. Außerdem verschiebt sich das Kürzel der Prägestätte.

 

Cent sucht Motiv

Seit 1909 ist ein Mann die Ein-Cent-Münze der USA zu sehen: der 16. Präsident der USA, Abraham Lincoln. Von 1959 bis 2008 zierte das Lincoln Memorial die Rückseite der Münze, in der Zeit davor waren es Ähren. 2009, also 100 Jahre nachdem Lincoln das erste mal auf einem Cent auftauchte und 200 Jahre nach seiner … Weiterlesen

Seit 1909 ist ein Mann die Ein-Cent-Münze der USA zu sehen: der 16. Präsident der USA, Abraham Lincoln. Von 1959 bis 2008 zierte das Lincoln Memorial die Rückseite der Münze, in der Zeit davor waren es Ähren. 2009, also 100 Jahre nachdem Lincoln das erste mal auf einem Cent auftauchte und 200 Jahre nach seiner Geburt gibt es erstmals vier verschiedene Cents. Diese stellen jeweils einen Lebensabschnitt aus Lincolns Leben dar und die Ausgabe ist auf ein Jahr begrenzt.

Lincoln Cents 2009

Doch was kommt dann 2010? Die Amerikaner sind schon eine ganze Weile auf der Suche nach einem neuen Motiv das dann für unbestimmte Zeit die Rückseite zieren wird. Die Wahl wird auf eines von 18 Motiven aus der Vorauswahl fallen. Zwei Stellen sind berechtigt einen Vorschlag abzugeben. Die „Commission of Fine Arts“ (sinngemäß „Amt für Kunst“) musste ursprünglich vorgesehene Motiv mit einem Bündel Ähren (LP-18) zurücknehmen, da es zu sehr einer deutschen Münze aus dem frühen 20. Jahrhundert ähnelte. Darauf hin wurde ein moderne Interpretation der amerikanischen Flagge gewählt (LP-10). Die zweite vorschlagsberechtigte Einrichtung, das „Citizens Coinage Advisory Committee“ unterstützt das Finanzministerium bei Motiventscheidungen und sprach sich für das klassische Schild-Motiv (LP-13) aus.

Cent Entwürfe 1

Welches der Motive das Rennen machen wird entscheidet am Ende das amerikanische Finanzministerium. Bis dahin wird die Debatte weitergehen ob die Motive wirklich den vom Gesetz geforderten Zusammenhang zum Beitrag Lincolns für das Land darstellen und warum das ohnehin knappe Geld für die Beseitigung eines nicht vorhandenen Problems ausgegeben wird.

Cent Entwürfe 2

Die Slowakei nimmt Abschied

Schon am 1.1.2009 ist es soweit: in der Slowakei wird der Euro eingeführt! Zum Ende der nur 15 Jahre alten Landeswährung bringt das Land im Laufe des Novembers noch den Kursmünzensatz 2008 „Abschied von der Slowakischen Krone“ heraus. Geplant sind 37.000 Stück in Stempelglanz und 4.000 in „Polierte Platte“. Die Sätze enthalten allerdings nicht die … Weiterlesen

Schon am 1.1.2009 ist es soweit: in der Slowakei wird der Euro eingeführt! Zum Ende der nur 15 Jahre alten Landeswährung bringt das Land im Laufe des Novembers noch den Kursmünzensatz 2008 „Abschied von der Slowakischen Krone“ heraus. Geplant sind 37.000 Stück in Stempelglanz und 4.000 in „Polierte Platte“. Die Sätze enthalten allerdings nicht die Seit 2004 ungültig gewordenen und von der Nationalbank eingezogenen 10- und 20-Heller Stücke. Wer Interesse an einem kompletten Satz hat, sollte sich dieses Angebot einmal anschauen.

Am 6. Januar 2009 macht dann der erste offizielle slowakische Euro-Kursmünzensatz (KMS) den Anfang. Bei einer Auflage von knapp 190.000 Exemplaren dürften viele Interessierte einen Satz im Stempelglanz erhalten, die 8.000 Stück in „Polierte Platte“ werden aber wohl schnell vergriffen sein. Mit dabei ist eine Medallie zur Einführung des Euros. Die begehrten KMS werden wohl erst Mitte Januar in Deutschland ankommen, deshalb muss man sich noch etwas gedulden. Zwar kann man den Satz schon vielerorts vorbestellen, aber das Münzenversandhaus Reppa will damit noch warten, bis verlässliche Liefertermine und Preise bekannt sind.

Natürlich ist der erste KMS 2009 erst der Anfang: im März kommt dann der zweite Kursmünzensatz „Geburt des Kindes“ in den Handel. Dieser wird auch eine Medallie enthalten, aber bei einer Auflage von 1.500 Stück in Stempelglanz wohl in nur wenigen Sammlungen landen. Im Mai folgt dann der dritte Kursmünzensatz „Historische Regionen der Slowakei – Orava, Kysuce, Povazie“, wieder mit passender Medallie. Die Auflage dieses Satzes beträgt immer noch knappe 5.000 Stück in Stempelglanz.

Und auch ein Ausblick auf die slowakischen Gedenkmünzen 2009 darf nicht fehlen. Im April macht die 10-Euro-Silbergedenkmünze „150. Geburtstag von Aurel Stodola“ den Anfang (18 g .900 Silber, 34 mm Durchmesser). Im Juni erscheint dann die 20-Euro-Silbergedenkmünze „Natur- und Landschaftsschutz – Nationalpark Velka Fatra“ (33,63 g .925 Silber, 40 mm Durchmesser). Beide Silbermünzen wird es sowohl in der Qualität Stempelglanz als auch in „Polierte Platte“ zu kaufen geben. Im November schließlich soll die 2-Euro-Gedenkmünze „17. November – der Tag des Kampfes für Freiheit und Demokratie – 20. Jahrestag“ den Weg in die Geldbeutel und Euro-Sammlungen finden – bei Einer Auflage von immerhin 1 Million Stück dürfte das nicht schwer werden.

Unbeliebte 1-Dollar-Münzen

Zum Unmut der Regierung fristet die 1-Dollar-Münze in den USA weiterhin ein Nischendasein. Hauptgrund dafür dürfte der seit Jahrzehnten allgegenwärtige 1-Dollar-Schein sein, der fast die Hälfte aller in den USA gedruckten Papiergelds ausmacht. Es ist also kein Wunder dass eine zusätzliche Münze im Heimatland des Plastikgeldes eigentlich überflüssig ist und fast drei viertel aller US-Bürger … Weiterlesen

Zum Unmut der Regierung fristet die 1-Dollar-Münze in den USA weiterhin ein Nischendasein. Hauptgrund dafür dürfte der seit Jahrzehnten allgegenwärtige 1-Dollar-Schein sein, der fast die Hälfte aller in den USA gedruckten Papiergelds ausmacht. Es ist also kein Wunder dass eine zusätzliche Münze im Heimatland des Plastikgeldes eigentlich überflüssig ist und fast drei viertel aller US-Bürger sie noch nie in der Hand gehabt hat – oder gleich gar nicht kennt. Und bezahlt wird mit ihr fast nie.

Doch das will die Regierung ändern, vor allem aus finanziellen Gründen. Zwar kostet die Herstellung einer Messingmünze etwa doppelt so viel wie die des Scheins, aber dafür hält die Münze etwa 30 Jahre durch und kann dann recycelt werden. Ein Schein muss nach etwa 1 1/2 Jahren entsorgt werden, ist also im Endeffekt mindestens zehnmal teurer. Auf Dauer gesehen ließen sich so allein durch die schiere Masse Milliarden von Dollar einsparen. Doch die Kampagnen der Regierung sind in den letzten 30 Jahren regelmäßig auf wenig Resonanz in der Bevölkerung gestoßen, wohl vor allem wegen der nicht besonders mitreißenden Motivwahl.

Jetzt sollen es die Präsidenten richten. Um die Münzen in die Geldbeutel der Leute zu bringen gibt es seit letztem Jahr die „Präsidenten-Dollars“ die wie die 1-Dollar-Scheine auch die Portaits verschiedener Staatsoberhäupter tragen. Der Konkress hofft, dass das die Akzeptanz in der Bevölkerung erhöhen wird. Den Anfang machte im Frühjahr 2007 George Washington und seit dem folgten ihm chronologisch geordnet seine Nachfolger, jeweils vier Stück pro Jahr. Beendet wird die Serie mit Gerald Ford – im Jahr 2016. Etwas Zeit haben die Amerikaner also noch um sich an das Münzgeld zu gewöhnen.

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