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Auktionsschätze der Numismatik

Schon längst haben Münzsammler erkannt, dass es manchmal die kleinsten, fast vergessenen und vermeintlich unauffälligen Münzausgaben sein können, die nach Jahren letztlich zu großen Schätzen der Numismatik heranreifen. Das dies nicht nur bloße Theorie, sondern überraschende Realität ist, zeigen die folgenden Auktionsergebnisse aus den USA und London. Zwei Millionen Dollar für einen amerikanischen „Barber Dime“ … Weiterlesen

Schon längst haben Münzsammler erkannt, dass es manchmal die kleinsten, fast vergessenen und vermeintlich unauffälligen Münzausgaben sein können, die nach Jahren letztlich zu großen Schätzen der Numismatik heranreifen. Das dies nicht nur bloße Theorie, sondern überraschende Realität ist, zeigen die folgenden Auktionsergebnisse aus den USA und London.

Zwei Millionen Dollar für einen amerikanischen „Barber Dime“

Bei einer Auktion in Tampa, Florida wechselte eine 10-Cent-Münze von 1894, nach dem Graveur Charles Barber „Barber Dime“ genannt, für gut 2 Millionen US-Dollar den Besitzer. Diese Summe hat auch ihren Grund: Von den insgesamt 24 im Jahr 1894 geprägten Exemplaren dieser 10-Cent-Münze sind heute Experten zufolge nur noch acht oder neun Stücke erhalten. Daher zählt diese kleine Rarität zusammen mit einer Dollarmünze von 1804 und einer 5-Cent-Münze von 1913 zu den „Big Three“ der amerikanischen Münzwelt.

Tatsächlich ranken sich eine Vielzahl von Geschichten und Mythen um den kostbaren Barber Dime. So glaubt man etwa, dass einige der 24 Original-Münzen damals in Umlauf gerieten und noch heute, unerkannt als gewöhnliches Kleingeld, in den Geldbeuteln ahnungsloser Amerikaner verweilen. Eine noch wesentlich kuriosere Geschichte beschreibt, dass es einem Mann im Jahr 1894 gelungen sei, drei der seltenen 10-Cent-Stücke an sich zu nehmen. Diese übergab er seiner Tochter, die sie verwahren sollte, weil sie eines Tages ein Vermögen wert sein konnten. Der Geschichte zufolge soll sich das Mädchen jedoch an einem heißen Sommertag für einen der Barber Dimes ein Eis gekauft haben – und soll diesen Tag, nachdem sie letztlich um den Wert der Münzen wusste, nie wieder vergessen haben.

Bild mit der Wertseite einer 10-Cent-Münze aus den USA

(Bild aus: Wikipedia, der freien Enzyklopädie von: Brandon Grossardt)

 

Doch wer jetzt fälschlicherweise annimmt, dass solche Auktionsschätze nur in den USA zu finden seien, der irrt sich gewaltig.

Neuer Rekord: Deutschlands teuerste Münze

Am 30. Oktober des vergangenen Jahres kam in London ein goldener Jakobslöser zu 20 Goldgulden aus Deutschland unter den Hammer – und erzielte einen deutschen Rekordpreis von mehr als 900.000 Euro! Das besonders herausragende an diesem Münzschatz: Üblicherweise wurden Jakobslöser als Silbermünzen ausgegeben – auch darum konnte der Goldgulden eine solche Rekordsumme erzielen.

Ob nun ganz klassisch in wertvollem Gold geprägt, oder als leicht übersehbares Cent-Stück: die großen Schätze der Numismatik halten Sammler und Auktionshäuser weiterhin in Atem. Auch zukünftig wird man immer wieder über neue Spitzenpreise, längst vergessene Münz-Raritäten und ihre kuriosen Geschichten berichten können. Und wer weiß: womöglich schlummert der nächste Münzschatz bereits in Ihrer Sammlung!

Bilder aus Münzfälschwerkstatt in China

Im Internet sind Bilder von einer chinesischen Münzfälscher-Werkstatt aufgetaucht. Es wird vermutet dass von dort tausende falsche Anlagemünzen und historische chinesische Münzen in alle Welt verschickt werden – jeden Monat! Die Größe der Werkstatt und Professionalität der Fälscher ist erschreckend. Die Maschinen sind zwar alt, aber die Qualität der Fälschungen scheint den Originalen zum Verwechseln … Weiterlesen

Im Internet sind Bilder von einer chinesischen Münzfälscher-Werkstatt aufgetaucht. Es wird vermutet dass von dort tausende falsche Anlagemünzen und historische chinesische Münzen in alle Welt verschickt werden – jeden Monat! Die Größe der Werkstatt und Professionalität der Fälscher ist erschreckend. Die Maschinen sind zwar alt, aber die Qualität der Fälschungen scheint den Originalen zum Verwechseln ähnlich zu sein. Es wird wohl nur sehr aufmerksamen Käufern auffallen dass Sie ein gefälschtes Exemplar in der Hand halten.

  

Unsere Top-4 um gefälschten Münzen auf Ebay aus dem Weg zu gehen:

  • Kaufen Sie nicht von Händlern aus China oder Hongkong. Der Großteil der Münzen gelangt auf diesem Weg ins Ausland.
  • Kaufen Sie nicht von Verkäufern die Münzen von chinesischen Händlern beziehen.
  • Vermeiden Sie den Kauf von teuren Münzen ohne Sicherheiten. Das kann z.B. ein Zertifikat eines großen Händlers oder eines auf Bewertung von Münzen spezialisierten Unternehmens sein.
  • Kaufen Sie keine Münzen wenn der Verkäufer nicht Verantwortung für die Echtheit übernimmt. Geschichten wie „ich habe die Münzen vererbt bekommen, bin aber kein Experte“ dienen oft dazu um im Zweifelsfall aus der Verantwortung zu kommen.

In China gibt es kein Gesetz das es verbietet Münzen zu fälschen – solange diese auch als Nachprägungen verkauft werden. Weitere Bilder aus der Fälscherwerkstatt finden Sie hier.

Neue Münzserie aus Österreich

Nachdem letztes Jahr die Serie „Österreichische Eisenbahnen“ zuende gegangen ist startet am 5. Mai 2010 die neue Serie „Rom an der Donau“. Den Anfang macht die 20-Euro-Silbergedenkmünze „Virunum„. Sie erinnert an die Gründung der Hauptstadt der Provinz Noricum im 1. Jahrhundert n. Chr. 20 Euro Österreich „Virunum“ Nominal: € 20 Auflage: 50.000 Qualität: Polierte Platte … Weiterlesen

Nachdem letztes Jahr die Serie „Österreichische Eisenbahnen“ zuende gegangen ist startet am 5. Mai 2010 die neue Serie „Rom an der Donau“. Den Anfang macht die 20-Euro-Silbergedenkmünze „Virunum„. Sie erinnert an die Gründung der Hauptstadt der Provinz Noricum im 1. Jahrhundert n. Chr.

20 Euro Österreich „Virunum“

Nominal: € 20
Auflage: 50.000
Qualität: Polierte Platte (PP)
Material: .900 Silber
Durchmesser: 34 mm
Gewicht: 20 Gramm

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Jahrhundertfeier in Portugal

Anlässlich des des 100 jährigen Bestehen der portugiesischen Republik (1910-2010) gibt Portugal nächstes Jahr eine 2-Euro-Gedenkmünze aus. Von „Jahrhundertfeier der portugiesischen Republik“ (org. „Centenário da República Portuguesas“) werden zwei Millionen Stück in den Umlauf gebracht (unz), zusätzlich wird es noch je 7.000 Münzen in Stempelglanz (st) und „Polierte Platte“ (PP) für den Sammlermarkt geben. Die … Weiterlesen

Anlässlich des des 100 jährigen Bestehen der portugiesischen Republik (1910-2010) gibt Portugal nächstes Jahr eine 2-Euro-Gedenkmünze aus. Von „Jahrhundertfeier der portugiesischen Republik“ (org. „Centenário da República Portuguesas“) werden zwei Millionen Stück in den Umlauf gebracht (unz), zusätzlich wird es noch je 7.000 Münzen in Stempelglanz (st) und „Polierte Platte“ (PP) für den Sammlermarkt geben.

2 Euro Portugal 2010

Die Ausgabe ist im September 2010 geplant.

Saint-Gaudens Double Eagle

Der amerikanische Saint-Gaudens Double Eagle wurde zwischen 1907 und 1933 geprägt. Entworfen wurde sie von Augustus Saint-Gaudens, einem berühmten US-amerikanischen Bildhauer. Die Ausgabe von 1933 ist die teuerste Münze der Welt. Aber warum eigentlich? Und warum ist die Neuauflage von 2009 etwas Besonderes? Ein neuer Gold-Dollar Anfang des 20. Jahrhunderts beauftrage Präsident Theodore Roosevelt Saint-Gaudens … Weiterlesen

Der amerikanische Saint-Gaudens Double Eagle wurde zwischen 1907 und 1933 geprägt. Entworfen wurde sie von Augustus Saint-Gaudens, einem berühmten US-amerikanischen Bildhauer. Die Ausgabe von 1933 ist die teuerste Münze der Welt. Aber warum eigentlich? Und warum ist die Neuauflage von 2009 etwas Besonderes?

Ein neuer Gold-Dollar

Anfang des 20. Jahrhunderts beauftrage Präsident Theodore Roosevelt Saint-Gaudens (1848-1907) mit der Neugestaltung der amerikanischen Goldmünzen. Bis zu seinem Tod konnte dieser allerdings nur die Entwürfe für die 10- und 20-Dollar-Goldmünzen fertigstellen. Die fertigen Entwürfe zeigten auf der Vorderseite die Freiheitsgöttin „Lady Liberty“ und auf der Rückseite einen fliegenden Weißkopfseeadler. Der Bildhauer favorisierte ein hohes Relief, wie es auch bei antiken griechischen Münzen zu finden ist.

Nach seinem Tod erkannte man, dass sich die Prägung einen hohen Reliefs schwierig gestalten würde. Trotzdem veranlasste der Präsident die Probeprägung einiger Exemplare. Wie erwartet war es sehr schwierig die Münze zu prägen. Obwohl extra eine Maschine für die Medallienprägung eingesetzt wurde waren zwölf Prägungen nötig bevor alle Details des Motivs erkennbar waren. Insgesamt wurden 19-24 Probeexemplare hergestellt bevor man versuchte die Münzen mit geringerem Durchmesser zu prägen. Für die Ausgabe einer solchen Münze wäre allerdings die Zustimmung des Senats nötig gewesen und die 13 neuen Proben wurden größtenteils vernichtet und keine einzige gelangte in den Umlauf. Schließlich wurden die Entwürfe überarbeitet und das Relief abgeflacht. Da nach 12.000 geprägten Exemplaren immer noch Probleme auftraten stellte man die Produktion schließlich auf ein normales, flaches Relief um.

Das Motiv wurde danach nur noch leicht überarbeitet. Nach Beschwerden wurde 1908 der Spruch „In God We Trust“ hinzugefügt. 1912 wurden es durch den Beitritt New Mexicos und Arizonas nötig die Zahl der Sterne um zwei auf 48 zu erhöhen. Die Münze auf dem folgenden Bild stammt aus dem Jahr 1924.

20 Dollar USA Double Eagle 1924

Abenteuerliche Reise

Das Ende des Double Eagle kam Anfang der 30er Jahre. Durch die gravierende Wirtschaftskrise sah sich Franklin D. Roosevelt gezwungen den privaten Goldbesitz (außer Schmuck und Sammlermünzen) zu verbieten. Das Gold musste an staatlichen Sammelstellen für etwa 21 Dollar pro Feinunze abgegeben werden. So gingen viele der Münzen verloren. Die letzten sechs Jahrgänge sind deshalb bei Sammlern besonders gesucht. Die Ausgabe 1933 kam überhaupt nicht in den Umlauf und wurd 1934 wieder eingeschmolzen. Es sollten lediglich zwei Exemplare erhalten bleiben die heute noch im National Museum of American History zu sehen sind.

Allerdings entgingen weitere 1933er Double Eagle dem Einschmelzen. Wahrscheinlich tauschte damals der Münzbeamte George McCann eine unbekannte Zahl der Münzen gegen ältere Jahrgänge aus. Mindestens neun Exemplare landeten so in den Händen eines Münzhändlers, der diese an Sammler weiterverkaufte. 1944 konnte der Secret Service sieben der Münzen wieder aufspüren und vernichten. Der ägyptische König Faruq erwarb im selben Jahr eine der Münzen. Nach seinem Sturz 1952 sollte die Münze zurück an die USA gehen, verschwand allerdings spurlos. 1992 entdeckte man bei dem britischen Münzhändlers Stephen Fenton einen 1933er Double Eagle der nach seiner eidesstattlichen Aussage aus dem Besitz von König Faruq stammte. Die Anklage wurde darauf hin fallengelassen.

2001 einigte man sich darauf die Münze an die amerikanische Regierung zurückzugeben. Diese erklärte die Münze zu einem offiziellen Zahlungsmittel und ermöglichte so den Verkauf. Ein Jahr später wurde die legendäre Münze dann für 6,6 Millionen Dollar versteigert, je die Hälfte des Geldes gingen an das amerikanische Finanzministerium und Fenton. Inklusive Aufgeld ist die Münze mit 7.590.020 Dollar die teuerste Münze der Welt. 2005 wurden zehn weitere 1933er Double Eagle in einem Nachlass entdeckt. Diese befinden sich aktuell in Fort Knox und werden nicht verkauft.

Die Neuauflage 2009

Seit diesem Jahr gibt es auch eine Neuauflage des Saint-Gaudens Double Eagle. Die Ausgabe 2009 besitzt dank moderner Maschinen das ursprünglich vorgesehene hohe Relief und das Motiv wurde fast unverändert übernommen. Es hat also über 100 Jahre gedauert bis Saint-Gaudens Vision Wirklichkeit wurde. Weitere Informationen zur neuen Ausgabe gibt es hier.

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Die Entwürfe zum Goldeuro 2009

Das finale Motiv des Goldeuros 2009 „UNESCO-Welterbe Römische Baudenkmäler – Dom und Liebfrauenkirche in Trier“ wurde hier ja bereits vorgestellt. Allerdings wurde wie immer ein Wettbewerb abgehalten und wir wollen Ihnen natürlich nicht die anderen Finalisten vorenthalten. Insgesamt waren 15 Entwürfe in der letzten Runde. 1. Preis: Das Gewinnermotiv stammt von Michael Otto aus Rodenbach. … Weiterlesen

Das finale Motiv des Goldeuros 2009 „UNESCO-Welterbe Römische Baudenkmäler – Dom und Liebfrauenkirche in Trier“ wurde hier ja bereits vorgestellt. Allerdings wurde wie immer ein Wettbewerb abgehalten und wir wollen Ihnen natürlich nicht die anderen Finalisten vorenthalten. Insgesamt waren 15 Entwürfe in der letzten Runde.

1. Preis: Das Gewinnermotiv stammt von Michael Otto aus Rodenbach. Der Jury gefiel, dass das komplexe Motiv harmonisch und realistisch dargestellt wird und auch die Wertseite konnte überzeugen. Anklicken zum vergrößern.

2. Preis: Der zweite Preis ging an Werner Mebert aus Stuttgart. Die klare und filigrane Darstellung der Baudenkmäler überzeugte, der Adler wirkt dagegen allerdings zu schlicht.

3. Preis: Einen Platz auf dem Treppchen hat sich auch Till Mainz aus Berlin gesichert. Die feine, klare Darstellung des Doms und der Liebfrauenkirche gefiel, allerdings fand der scharfe Trennungsstrich wenig Freunde. Auch wurden die 12 Sterne auf der Wertseite als zu plakativ kritisiert.

4. Preis: Die letzte auf der Liste der Sieger ist Barbara Ruppel aus Krailling. Ihr Entwurf wurde als handwerklich gelungen gelobt, allerdings wurde die Bildseite nicht als ein Ganzes empfunden.

Goldeuro 2009 Trier bei Reppa kaufen

Neue spanische Münzenserie

Noch im Dezember gibt Spanien die ersten Exemplare der neuen Münzserie „Spanische Maler“ (spa.: „Pintores Españoles“) aus. Den Anfang macht der spanische Künstler Diego Rodríguez de Silva y Velázquez (oft einfach „Diego Velázquez“, 1599-1660) mit drei seiner Gemälde auf drei Münzen: Nominal: 10 Euro Material: 27 g .925 Silber Durchmesser: 40 mm Qualität: Polierte Platte … Weiterlesen

Noch im Dezember gibt Spanien die ersten Exemplare der neuen Münzserie „Spanische Maler“ (spa.: „Pintores Españoles“) aus. Den Anfang macht der spanische Künstler Diego Rodríguez de Silva y Velázquez (oft einfach „Diego Velázquez“, 1599-1660) mit drei seiner Gemälde auf drei Münzen:

  • Nominal: 10 Euro
    Material: 27 g .925 Silber
    Durchmesser: 40 mm
    Qualität: Polierte Platte
    Auflage: 12.000 Exemplare
    Ausgabepreis: 51 Euro
  • Nominal: 50 Euro
    Material: 168,75 g .925 Silber (5 Unzen)
    Durchmesser: 72 mm
    Qualität: Polierte Platte
    Auflage: 5.000 Exemplare
    Ausgabepreis: 174 Euro
  • Nominal: 200 Euro
    Material: 13,54 g .999 Gold
    Durchmesser: 30 mm
    Qualität: Polierte Platte
    Auflage: 3.500 Exemplare
    Ausgabepreis: 510 Euro


Auf der 200-Euro-Münze 2008 wird das Gemälde „Die Übergabe von Breda“ aus dem Jahr 1635 abgebildet. Das Gemälde zeigt die Übergabe der Kapitulationsurkunde des Kommandanten des niederländischen Heeres nach der einjährigen Belagerung der Stadt Breda (Niederlande) im Jahr 1625. Von den anderen beiden Münzen gibt es noch keine Abbildung, das Motiv der 50-Euro-Münze ist „Los borrachos o el triunfo de Baco“ (1629).

Die 50 Euro Münze zeigt die Werke „Los borrachos o el triunfo de Baco“ und „Las Meninas“.


Auf der Vorderseite der 10 Euro Münze ist wie auf der 100-Euro-Goldmünze ein Selbstportrait Velázquez zu sehen, auf der Rückseite sein Werk „La reina viuda doña Mariana de Austria“.

Die Serie wird im September 2009 mit „Francisco de Goya“ fortgesetzt – ebenfalls mit drei Münzen.

UPDATE! Inzwischen gibt es mehr Bilder.

Später Finderlohn für Schatzsucher

2005 fanden zwei Hobbyarchäologen mithilfe eines Metalldetektors auf einem Feld nahe Bautzen einige Metall- und Silberstücke und meldeten den Fund umgehend den Behörden. Bei den folgenden Ausgrabungen wurden etwa 1.500 Stücke eines 1.000 Jahre alten Silberschatzes ausgegraben, darunter größtenteils zerhackte Schmuckstücke und verschiedene Münzen im Wert von geschätzten 32.000 Euro. Einen Finderlohn verweigerte das Land … Weiterlesen

2005 fanden zwei Hobbyarchäologen mithilfe eines Metalldetektors auf einem Feld nahe Bautzen einige Metall- und Silberstücke und meldeten den Fund umgehend den Behörden. Bei den folgenden Ausgrabungen wurden etwa 1.500 Stücke eines 1.000 Jahre alten Silberschatzes ausgegraben, darunter größtenteils zerhackte Schmuckstücke und verschiedene Münzen im Wert von geschätzten 32.000 Euro. Einen Finderlohn verweigerte das Land Sachsen allerdings mit dem Hinweis, dass die Schatzsuche ohne die erforderliche Genehmigung unternommen worden sei.

September wurde der darauf folgende jahrelanger Rechtsstreit zwischen zwei Hobby Archäologen und dem Land Sachsen beigelegt. Die Richter sprachen den beiden Schatzsuchern 2.250 Euro zu und erlegten Sachsen die Prozesskosten von 16.000 Euro auf. Die Hobbyarchäologen hatten glaubhaft versichert auf der Suche nach alter Munition zufällig über den Silberschatz auf dem ehemaligen Schlachtfeld gestolpert zu sein. Sie verhielten sich rechtstreu, meldeten den Fund und gruben auch nicht weiter. Das Gericht verwies darauf dass nach geltendem Recht in Sachsen den Findern eine angemessene Entschädigung zusteht und legte die Höhe auf 5-10% des Werts fest – vor allem damit Schatzsucher einen Anreiz haben ihre Funde tatsächlich auch an das Land melden.

Der Schatz ist bis 4. Januar 2009 in Dresden unter dem Titel „900 Gramm Gehacktes – Oberlausitzer Silberschätze des 11. Jahrhunderts“ zu sehen.

Neues aus Belgien

Seit 15. Oktober gibt es die 5 Euro Silbermünze „50 Jahre Schlümpfe und 80. Geburtstag Peyo“. Pierre Culliford alias „Peyo“ (1928-1992) war ein belgischer Comiczeichner der neben den Schlümpfen auch Figuren wie Pfiffikus oder Johann geschaffen hat. Die Münze gibt es sowohl koloriert als auch „pur“ und als Numisbrief-Edition, insgesamt wurden 25.000 Stück in den … Weiterlesen

Seit 15. Oktober gibt es die 5 Euro Silbermünze „50 Jahre Schlümpfe und 80. Geburtstag Peyo“. Pierre Culliford alias „Peyo“ (1928-1992) war ein belgischer Comiczeichner der neben den Schlümpfen auch Figuren wie Pfiffikus oder Johann geschaffen hat. Die Münze gibt es sowohl koloriert als auch „pur“ und als Numisbrief-Edition, insgesamt wurden 25.000 Stück in den Handel gebracht (alle PP und .925 Silber).

Am 1. November kommt die nächste belgische 100 Euro Goldmünze mit dem Thema „50. Jahrestag der Weltausstellung 1958 – 2008“ für 350 Euro in den Handel. Es werden nur 3.000 Exemplare geprägt, allesamt in „Polierte Platte“. Die Münze wird aus 15,55 g .999 Gold hergestellt.

Und am 5. November erscheint dann 12 ½ € Goldmünze mit dem Portrait Alberts I. für 60 Euro. Die Auflage liegt bei 10.000 Stück (alle PP). Geprägt wird auf 1,25 g .999 Gold.

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