Der aktuelle Blog rund um Euro Münzen und Gedenkmünzen
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Australien 2012: Silber-Drache ausverkauft

Jedes Jahr aufs Neue sind die Silber-Anlage-Unzen aus Australien der Renner bei den Sammlern und Anlegern aus aller Welt. Die interessanten Motive, eine große Auswahl und günstige Preise machen das australische Ausgabeprogramm für Viele zur ersten Wahl. Die klassischen Varianten von 1/2 bis 10 Unzen der 2012er Ausgabe der Lunar-Serie zum Jahr des Drachen sind bereits … Weiterlesen

Jedes Jahr aufs Neue sind die Silber-Anlage-Unzen aus Australien der Renner bei den Sammlern und Anlegern aus aller Welt. Die interessanten Motive, eine große Auswahl und günstige Preise machen das australische Ausgabeprogramm für Viele zur ersten Wahl.

Die klassischen Varianten von 1/2 bis 10 Unzen der 2012er Ausgabe der Lunar-Serie zum Jahr des Drachen sind bereits jetzt bei der australischen Perth-Mint ausverkauft. Lediglich die kolorierten bzw. plattierten Unzen sind noch direkt dort verfügbar. Das Jahr des Drachen beginnt erst am 23. Januar 2012, der Vorverkauf hatte aber bereits vor einiger Zeit begonnen.

Der Drachen gehört zu den zwölf chinesischen Tierkreiszeichen (Ratte, Büffel, Tiger, Hase, Drachen, Schlange, Pferd, Schaf, Affe, Hahn, Hund und Schwein) und ist das Symbol des chinesischen Kaiserhauses. Menschen die im Jahr des Drachen geboren werden (also z. B. in den Jahren 1928, 1940, 1952, 1964, 1976, 1988, 2000, 2012 oder 2024) sollen langlebig, ungeduldig, energiereich, ehrlich, mutig, zuverlässig und hartnäckig sein.

Nächstes Jahr folgt dann das Jahr der Schlange. Menschen die in diesem Jahr geboren wurden sollen ein glückliches Händchen für Geldangelegenheiten haben – vielleicht auch mit einer Anlage in australische Silber-Unzen…

Die Entwürfe zu „100 Jahre Deutsche Nationalbibliothek“

Der Sieger-Entwurf für die nächstjährige 10-Euro-Gedenkmünze „100 Jahre Deutsche Nationalbibliothek“ stammt vom Medailleur Victor Husser, der seit Deutsche-Mark-Zeiten kein Unbekannter in den Münzwettbewerben ist und bereits 2003 mit „100 Jahre Deutsches Museum München“ einen siegreichen Euro-Entwurf platzieren konnte. Ganz anfreunden konnte sich die Jury mit seinem Entwurf offensichtlich nicht, denn es wurden Realisierungshinweise bezüglich des … Weiterlesen

Der Sieger-Entwurf für die nächstjährige 10-Euro-Gedenkmünze „100 Jahre Deutsche Nationalbibliothek“ stammt vom Medailleur Victor Husser, der seit Deutsche-Mark-Zeiten kein Unbekannter in den Münzwettbewerben ist und bereits 2003 mit „100 Jahre Deutsches Museum München“ einen siegreichen Euro-Entwurf platzieren konnte.

Ganz anfreunden konnte sich die Jury mit seinem Entwurf offensichtlich nicht, denn es wurden Realisierungshinweise bezüglich des zu kleinen „Silber“-Hinweises und der nicht gleichschenkligen Sterne gegeben.

Die Silber-Gedenkmünzen und Kupfer/Nickel-Gedenkmünzen werden ab dem 13. August 2012 ausgegeben. Alle weiteren deutschen Münz-Ausgaben 2012 finden Sie hier im Überblick.

1. Preis (Victor Huster)

Das Thema „100 Jahre Deutsche Nationalbibliothek“ wird in aufeinander bezogene Symbole umgesetzt, die als Gesamtkomposition wie im Detail überzeugen. Linienführung wie auch der Gesamtduktus der Bildseite werden auf der Wertseite aufgegriffen und führen so beide Seiten zu einer schwungvollen, dynamischen, jungen Komposition zusammen.
Die Bildseite zeigt ein Gesicht, das stellvertretend für die Leser in der Bibliothek steht, sie zeigt aber ebenso die Sammlungsgegenstände der Bibliothek: Bücher und Buchstaben, binäre Zeichen für die digitale Welt und Notenschlüssel stellvertretend für Musikalien und Tonträger.
Diese Zusammenstellung von Nutzung und Sammlung, von Mensch und Werk charakterisiert die Bibliothek sehr treffend. Sie abstrahiert von konkreten baulichen Gegebenheiten, Orten und Bildern und zeigt inhaltlich doch all das, was die Deutsche Nationalbibliothek ausmacht.
Die Wertseite ist eine gelungene Kombination von hoheitlich würdigem Adler und künstlerischer Wertigkeit. Sie ist damit, in ihrer korrespondierenden Zeichensprache ein wunderbares Pendant zur Bildseite.

Das Preisgericht gibt folgende Realisierungshinweise:
– der Schriftzug „Silber 625“ muss deutlich größer gestaltet werden,
– Europa-Sterne sind gleichschenklig darzustellen.

Randschrift: *BÜCHER SIND DER EINGANG ZUR WELT*

2. Preis (Erika Binz-Blanke)

Die Bildseite dieses herausragenden Entwurfs aus der Gruppe derer, die in moderner Darstellungsform Medienwerke – Bücher und Datenträger – mit ihren Nutzern präsentieren, wirkt zugleich geschlossen und kommunikativ. Ein Orbit umgibt die zu Masken abstrahierten Gesichter der Nutzer, Bücher und CDs gruppieren sich dazu. Diese Medienwerke werden auch als Unterteilungszeichen für eine Umschrift zitiert, die in einer Antiqua den Anlass der Prägung bezeichnet.
Die Wertseite korrespondiert damit stilistisch gut: Ein Hoheitszeichen, aus den klassischen Darstellungsformen behutsam weiter entwickelt, aber nur einen engeren Bezirk im Zentrum ausfüllend.
Damit hat der Entwurfsverfasser sowohl ein starkes Bild für den Sammel- und Bereitstellungsauftrag der Deutschen Nationalbibliothek gefunden, wie auch Symbole für die Entwicklung der Medienwerke über die Zeit dargestellt. Wenngleich insgesamt so nicht die Ausdrucksstärke des Siegerentwurfs erreicht wird, verdient diese Arbeit nach einhelliger Auffassung des Preisgerichts die 2. Platzierung als gerade auch in einer Prägung starke Komposition.

3. Preis (Doris Waschk-Balz)

Die Bildseite überzeugt durch die klare, plastische Darstellung eines Lesesaales in diagonaler Komposition. Der Entwurf zeigt den Fortschritt der Informationsbereitstellung – ein zentraler Auftrag der Deutschen Nationalbibliothek – in Form eines Buches und der neuen Informationstechnologie, die Besonderheit der DNB wird jedoch nicht hinreichend deutlich.
Die Wertseite besticht mit einer gelungenen Adlerdarstellung und schafft damit eine sehr stimmige Korrespondenz zur Bildseite.
Die Umsetzung des Themas ist technisch wie künstlerisch gut gelungen.

4. Preis (Friedrich Brenner)

Innerhalb der Anlassumschrift gewährt die Bildseite den Blick in einen gut besetzten Lesesaal, dessen reliefplastische und graphische Gestaltung gut gelöst ist. In der Mitte der Komposition überrascht eine vertiefte kreisrunde Fläche, die den Lochdurchmesser einer CD assoziiert, deren Gesamtgröße durch das Münzrund gegeben ist. Damit wird ein Sammlungsgebiet der Deutschen Nationalbibliothek angedeutet.
Auf der Wertseite ist die plastische Gestaltung des Bundesadlers in eine Rundform gesetzt, die exakt der Vertiefung auf der Bildseite entspricht, umgeben von den zwölf Sternen und der vorgegebenen Umschrift.
Trotz der nicht völlig überzeugenden Komposition der Mittensituation mit dem dadurch zwangsläufig minimierten Bundesadler hält das Preisgericht den Entwurf aufgrund der unkonventionellen aber graphisch und reliefplastisch gelungenen Lösung für preiswürdig.

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Deutschland 2012: 200. Jahre Grimms Märchen

Heute möchten wir die vier besten Entwürfe des Münzwettbewerbs zur 10-Euro-Gedenkmünze „200. Jahre Grimms Märchen“ vorstellen. Der Sieger-Entwurf kommt von Prof. Christian Höpfner der schon mit „200. Geburtstag Robert Schumann“ oder „100. Geburtstag Marion Gräfin Dönhoff“ bewiesen hat dass er Portraits ansprechend umsetzen kann. Die Gedenkmünze wird ab dem 12. Juni 2012 in Silber und … Weiterlesen

Heute möchten wir die vier besten Entwürfe des Münzwettbewerbs zur 10-Euro-Gedenkmünze „200. Jahre Grimms Märchen“ vorstellen. Der Sieger-Entwurf kommt von Prof. Christian Höpfner der schon mit „200. Geburtstag Robert Schumann“ oder „100. Geburtstag Marion Gräfin Dönhoff“ bewiesen hat dass er Portraits ansprechend umsetzen kann.

Die Gedenkmünze wird ab dem 12. Juni 2012 in Silber und Kupfer/Nickel ausgegeben. Alle weiteren deutschen Münz-Ausgaben 2012 finden Sie hier im Überblick.

1. Preis (Prof. Christian Höpfner, Berlin)


Der Entwurf der Bildseite greift die Vorgabe des Doppelportraits der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm, radiert von ihrem „Malerbruder“ Ludwig Emil Grimm, auf, indem er beide Gesichter in einer porzellanfeinen Oberfläche zusammenfasst und gegen den Münzgrund absetzt. Die Umschrift in einer würdevollen und modern wirkenden Antiqua ist auf einen Blick lesbar.
Die Wertseite führt die abgerundete Gestaltung der Bildseite weiter: Umschrift und Wertangaben, ebenso der Sternenkranz nehmen die zentral ausgerichtete Komposition auf, der klar ausgeführte Adler kontrastiert in seiner Schlichtheit mit dem Portrait.
Der in sich überaus stimmige Gesamtentwurf holt in einem zart schimmernden Bild die Welt der Brüder Grimm in die Gegenwart.

Randschrift: UND WENN SIE NICHT GESTORBEN SIND…

2. Preis (Michael Otto, Rodenbach)

Die plastische, eindrucksvolle Darstellung der Brüder Grimm ist durch Kleidung historisch genau (1843) verortet. Dennoch lässt sich eine gewisse Zeitlosigkeit wahrnehmen. So hat man sich die Brüder Grimm seit über 150 Jahren vorgestellt. Der (Wieder) Erkennungswert ist unübertrefflich, rezeptionsfreundlich.
Das Doppelportrait mit der Bildseite ist zusammen mit der asymmetrischen Umschrift überaus gelungen in die Fläche gesetzt. Dieses Gestaltungsmittel der Asymmetrie ist auf der Wertseite wiederholt.
Die Wertseite verliert leider durch die Überproportionierung der Adlerdarstellung („Federpracht“). Dies stört den Zusammenklang von Bild- und Wertseite, wobei die letztere insgesamt etwas überfüllt erscheint, zumal, wenn noch „Silber 625“ hinzugefügt würde. Die handwerkliche Qualität ist hervorragend.

3. Preis (Hannes Dauer, Schönbrunn-Steinsdorf )

Hervorstechendes Merkmal der Bildseite ist das Doppelportrait der Brüder Grimm in sehr eigenständiger Form: Der Verfasser kombiniert ein naturalistisches Relief der Gesichter mit einer flächigen Gestaltung der Haare und der in skizzenhaften Strichen angedeuteten Kleidung. Diesen anspruchsvollen und durchaus riskanten Ansatz würdigt die Jury ausdrücklich. Die künstlerische Umsetzung gelingt nicht gänzlich. So erhalten die fein und ausdrucksvoll ausgearbeiteten Reliefs etwas Maskenhaftes. Die Linienführung von klar begrenzten Münzgrundflächen zu den naturalistischen Profilausbildungen erscheint nicht zwingend. In der Ausführung als polierte Platte könnte u.a. der mittige Münzgrund die Reliefs dominieren.
Der Adler auf der Wertseite nimmt die Stilmittel der Bildseite mit Ausnahme der feinen Reliefierung auf. Im Bereich der Inschriften wirkt die Anordnung etwas gedrängt.
Insgesamt ergibt sich gleichwohl eine stimmige Gesamtkomposition der beiden Münzseiten.

4. Preis (Agatha Kill, Ilbesheim)

Die Idee einer Einbettung der Gesichter in die dicht gedrängten Märchentitel in damals üblicher Frakturschrift ist interessant, erscheint aber zu additiv und etwas überladen.
Durch die einschließende Darstellung der Lieferantin vieler Märchen, Frau Viehmann, verlieren die Portraits an Volumen, was die handwerkliche Ausarbeitung der Profile erschwert.
Die Wertseite harmoniert mit der Bildseite durch Umschrift und Symmetrie.

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5 Euro Vatikan: Seligsprechung und Weltfriedenstag

Seit heute (18. Oktober 2011) gibt der Vatikan mit „Seligsprechung von Papst Johannes Paul II.“ und „44. Weltfriedenstag – Religionsfreiheit, ein Weg für den Frieden“ erstmals zwei 5-Euro-Silbergedenkmünzen in „Polierte Platte“ aus. Nur sechs Jahre nach seinem Tod wurde am ersten Mai Johannes Paul II. selig gesprochen; die Heilung der französischen Ordensschwester Marie Simon Pierre … Weiterlesen

Seit heute (18. Oktober 2011) gibt der Vatikan mit „Seligsprechung von Papst Johannes Paul II.“ und „44. Weltfriedenstag – Religionsfreiheit, ein Weg für den Frieden“ erstmals zwei 5-Euro-Silbergedenkmünzen in „Polierte Platte“ aus.

Nur sechs Jahre nach seinem Tod wurde am ersten Mai Johannes Paul II. selig gesprochen; die Heilung der französischen Ordensschwester Marie Simon Pierre Normand wurde offiziell als ein durch seine Fürsprache erwirktes Wunder anerkannt. Der Prozess, der zur Seligsprechung von Karol Wojtila führte, war gewiss ein besonderes Ereignis: in der Regel müssen bis zur Eröffnung eines Seligsprechungsprozesses fünf Jahre nach dem Tod verstrichen sein; dennoch hat Benedikt XVI. nach der Anerkennung des »Rufes der Heiligkeit«, der Johannes Paul II. schon zu Lebzeiten umgab, beschlossen, den Seligsprechungsprozess bereits wenige Wochen nach dem Tod zu eröffnen. Die Wahl des ersten Mais ist kein Zufall, denn das Datum entspricht dem zweiten Sonntag nach Ostern, den Johannes Paul II. der Göttlichen Barmherzigkeit weihte und an dessen Vorabend er verstarb.

Das diesjährige Thema für die Feier des Weltfriedenstages unterstreicht den besonderen historischen Moment, in dem in verschiedenen Teilen der Welt häufig Formen der Einschränkung und der Verweigerung der Religionsfreiheit zu verzeichnen sind. In einigen Fällen hat die Diskriminierung und die religiöse Intoleranz sogar zur Verfolgung und zu Gewalttaten gegenüber den Minderheiten geführt. Benedikt XVI. hat in Seiner Botschaft zur Ausrufung des Weltfriedenstages erklärt: »Diese Freiheit willkürlich zu verweigern oder zu beschränken bedeutet, eine verkürzende Sicht des Menschen zu haben; die öffentliche Rolle der Religion zu verdunkeln bedeutet, eine ungerechte Gesellschaft aufzubauen, da sie nicht im rechten Verhältnis zur wahren Natur der menschlichen Person steht; dies bedeutet, die Durchsetzung eines echten und dauerhaften Friedens der ganzen Menschheitsfamilie unmöglich zu machen.« Auf der Silbergedenkmünze befindet sich die allegorische Darstellung der Religion, die die Ketten sprengt, erleuchtet vom Licht des einen Gottes. Auf der Schriftrolle, die sie in den Händen hält, liest man: »Religionsfreiheit, ein Weg für den Frieden«, in lateinischer, arabischer und hebräischer Sprache, als Symbol für die drei monotheistischen Religionen.

Die Entwürfe zu „300. Geburtstag Friedrich II.“

Auch das Motiv der ersten deutschen 10-Euro-Gedenkmünze 2012, „300. Geburtstag Friedrich II.“, wurde inzwischen durch einen Münz-Wettbewerb gefunden. Die siebenköpfige Jury hat nach „Aachener Dom“ wieder ein Entwurf von Erich Ott prämiert. Somit stammen mindestens zwei der nächstjährigen Münz-Motive aus seiner Hand. Die Münze wird am 9. Februar 2012 ausgegeben, vorraussichtlich ist es die erste … Weiterlesen

Auch das Motiv der ersten deutschen 10-Euro-Gedenkmünze 2012, „300. Geburtstag Friedrich II.“, wurde inzwischen durch einen Münz-Wettbewerb gefunden. Die siebenköpfige Jury hat nach „Aachener Dom“ wieder ein Entwurf von Erich Ott prämiert. Somit stammen mindestens zwei der nächstjährigen Münz-Motive aus seiner Hand.

Die Münze wird am 9. Februar 2012 ausgegeben, vorraussichtlich ist es die erste Münz-Ausgabe die gleichzeitig in ihrer Silber- und Kupfer/Nickel-Variante erscheint. Alle weiteren deutschen Münz-Ausgaben 2012 finden Sie hier im Überblick.

1. Preis (Erich Ott, München)

Der Künstler wählte als Hauptmotiv das einzige authentische Porträt aus der 46jährigen Regierungszeit Friedrichs des Großen. Als Umschrift wird der Anlass für die Herausgabe der Münze mit einem programmatischen Zitat des Monarchen verbunden. Im Mittelpunkt der ausgewogenen Komposition blickt der gereifte König, der sich als europäischer Herrscher präsentiert, den Betrachter offen und unvoreingenommen an. Der Entwurf besticht durch die überzeugende Umsetzung des Porträts des braunschweigschen Hofmalers Ziesenis von 1763 ins Relief. Das Zitat stammt aus den ersten Regierungstagen des Königs (Juni 1740) und ist ein klares Bekenntnis zu Toleranz und Eigenverantwortung. Insgesamt werden damit die aktuellen Botschaften des Jubiläums 2012 vermittelt, Friedrich II. als europäischen Herrscher des 18. Jahrhunderts im Sinne der Aufklärung zu verstehen. Der Künstler führt die klare Formensprache und Typografie der Vorderseite auf der Wertseite fort, die durch einen prägnanten Bundesadler bestimmt ist.
Randschrift: *MICH MEINEN MITBÜRGERN NÜTZLICH ERWEISEN*

2. Preis (Hans-Joachim Dobler, Walda)

In dem Entwurf dominiert das umfangreiche Zitat aus dem politischen Testament, das sich um das Brustbild von Friedrich II. gruppiert. Das Bildnis ist in Kerbschnitttechnik angelegt. In der Konzentration auf wenige Linien sind die Erkennungsmerkmale überzeugend wiedergegeben. Ein wesentliches Gestaltungselement ist die in 15 Zeilen angelegte Schrift, die in ihrer leichten Bewegtheit in einem reizvollen Gegensatz zum Herrscherbildnis steht. Entstanden ist eine eigenständige und moderne Arbeit, in der die textliche Botschaft und das signethafte Friedrichporträt eine bildkompositorische Einheit bilden. Gegenüber dem interessanten künstlerischen Entwurf wurde vom Preisgericht die inhaltliche Fokussierung auf nur eine Facette der Persönlichkeit des Preußenkönigs kritisiert. Bild- und Wertseite bilden eine stimmige gestalterische Einheit.

3. Preis (Carsten Theumer, Höhnstedt)

Der Entwurf überzeugt durch seine klare Darstellung, die die Totenmaske Friedrich II. hat. In die Umschrift sind zwei Darstellungen der vom König geliebten Windspiele integriert.
Zur Würdigung des Königs anlässlich seines Geburtstages das Bildnis seiner Totenmaske zu verwenden wurde kontrovers diskutiert.
Obwohl die Darstellung auf der Wertseite gut gelungen ist, fällt die Assoziation zum bundesrepublikanischen Adler schwer.

4. Preis (Ulrich Böhme, Stuttgart)

Die Bildseite bietet eine „Geschichtserzählung“, die das populärste Bild Friedrich des Großen von Anton Graff (spiegelverkehrt) und zwei Holzschnitte Adolf Menzels (die vor der Fassade des Stadtschlosses zu Potsdam kombiniert werden) miteinander verbindet. Die Darstellung vermittelt damit das kräftige, „augenleuchtende“ Herrscherbild mit der hinfälligen Menschlichkeit des Monarchen. Friedrich ist ebenso dem Betrachter zugewandt, wie er ihm den Rücken kehrt; sein Werk bleibt.
Das Relief erscheint in seiner Ausformung künstlerisch und technisch gleichermaßen ansprechend.
Die Adlergestaltung auf der Wertseite wirkt lebendig; die grafische Anordnung von Wappenvogel, Europa-Sternen und Schrift unterstützen die klare Aussage.
Insgesamt ergeben Bild- und Wertseite einen ausgewogenen Gesamteindruck, deren Umsetzung in eine Münze allerdings problematisch erscheint.

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Deutschland 2012: Motive jetzt fast vollständig!

Gestern wurden endlich die noch ausstehenden Motive für „150 Jahre Deutsche Nationalbibliothek“, „Friedrich der Große“, „Grimms Märchen“ und dem Goldeuro „Aachener Dom“ veröffentlicht. Jetzt fehlt für das nächste Jahr nur noch eine Abbildung der 10-Euro-Gedenkmünze „150. Geburtstag Gerhart Hauptmann“ – wir reichen diese nach sobald sie veröffentlicht wird. Wir stellen die aus den Münzwettbewerben hervorgegangenen … Weiterlesen

Gestern wurden endlich die noch ausstehenden Motive für „150 Jahre Deutsche Nationalbibliothek“, „Friedrich der Große“, „Grimms Märchen“ und dem Goldeuro „Aachener Dom“ veröffentlicht. Jetzt fehlt für das nächste Jahr nur noch eine Abbildung der 10-Euro-Gedenkmünze „150. Geburtstag Gerhart Hauptmann“ – wir reichen diese nach sobald sie veröffentlicht wird.

Wir stellen die aus den Münzwettbewerben hervorgegangenen Siegerentwürfe zu allen vier Münzen in Kürze wie gewohnt jeweils im Detail vor. Die hier nicht aufgeführten Motive der Gedenkmünzen 2012 und deren Ausgabedaten finden Sie in diesem Beitrag.

Übrigens: Heute erscheint auch die erste deutsche 10-Euro-Gedenkmünze mit einer Kupfer/Nickel-Legierung!

100 Euro Deutschland „UNESCO Welterbe – Dom in Aachen“ 2012

10 Euro Deutschland „300. Geburtstag Friedrich der Große“

10 Euro Deutschland „200 Jahre Kinder und Hausmärchen der Brüder Grimm“

10 Euro Deutschland „100 Jahre Deutsche Nationalbibliothek“

Copyright Bundesministerium der Finanzen
Österreich: Kinder gestalten Münzen

Einen Münzwettbewerb der besonderen Art hat sich Österreich einfallen lassen: Bis 2016 werden alle Bundesländer Österreichs auf Münzen verewigt – mit von Kindern gestalteten Motiven! Jedes Jahr wird je ein Wettbewerb für zwei Bundesländer veranstaltet. Teilnehmen dürfen alle Volksschüler der 3. und 4. Klasse aus dem jeweiligen Bundesland. Bereits abgeschlossen ist der Wettbewerb für die Münze … Weiterlesen

Einen Münzwettbewerb der besonderen Art hat sich Österreich einfallen lassen: Bis 2016 werden alle Bundesländer Österreichs auf Münzen verewigt – mit von Kindern gestalteten Motiven! Jedes Jahr wird je ein Wettbewerb für zwei Bundesländer veranstaltet. Teilnehmen dürfen alle Volksschüler der 3. und 4. Klasse aus dem jeweiligen Bundesland.

Bereits abgeschlossen ist der Wettbewerb für die Münze „Steiermark“. Den 1. Platz hat Viktoria Reicht mit ihrem Entwurf „Das grüne Steiermarkherz“:

Die Zeichnung wird nun von Graveur Helmut Andexlinger in einen Rohling verwandelt und ab nächstem Jahr ausgegeben. Die Auflage beträgt 70.000 Exemplare für Sammler und etwa 200.000 Exemplare für den Umlauf.

Aktuell läuft der Wettbewerb für die Münze „Kärnten“. Die 10. Ausgabe von „Kinder gestalten Münzen“ wird zum Abschluss der Serie den Titel „Österreich“ tragen und das ganze Land portraitieren.

Die Ausgaben der Serie:

  • Steiermark (2012)
  • Kärnten (2012)
  • Niederösterreich (2013)
  • Vorarlberg (2013)
  • Salzburg (2014)
  • Burgenland (2014)
  • Wien (2015)
  • Tirol (2015)
  • Oberösterreich (2016)
  • Österreich (2016)

Abschließend noch die ausführliche Presse-Information der Münze Österreich:

PRESSEINFORMATION VOM 10. MAI 2011
KINDER GESTALTEN MÜNZEN –
START IN DER STEIERMARK

Auftakt-Event zum wahrscheinlich größten Schulwettbewerb Österreichs. Im Grazer Kindermuseum FRida & freD erging am Dienstag der Aufruf an die steirischen Volksschüler und deren Lehrer, die Steiermark auf eine Münze zu bringen. Der Wettbewerb ist der erste seiner Art und läuft bis 17. Juni 2011. Bis 2015 kommen alle Bundesländer an die Reihe. Die Volksschüler der 3. und 4. Klassen sind aufgerufen, ihre Bundesländer-Münzen mitzugestalten. Drehscheibe ist die Website http://www.meinemuenze.at.

„Unbedingt mitmachen“, lautet der Aufruf von ORF- und Ö3-Moderatorin Kati Bellowitsch. Die ausgebildete Volksschullehrerin und gebürtige Grazerin wird alle Münz-Wettbewerbe begleiten. „Eine tolle Idee! Was Kindern wertvoll ist, auf eine Münze zu bringen, ist ein guter Ansatz, Kinder an das wichtige Thema Geld heranzuführen.“

„Die von den steirischen Kindern mitgestaltete 10-Euro-Münze wird im Mai 2012 in ganz Österreich ausgegeben“, verspricht Vorstandsdirektor Gerhard Starsich von der Münze Österreich AG. Vorerst sind die steirischen Kinder aufgerufen, die schönsten Seiten ihres Bundeslandes zu Papier zu bringen. In den nächsten Jahren kommen alle Bundesländer an die Reihe. „So entsteht über die Jahre eine einzigartige Reihe aus neun Bundesländermünzen plus einer Österreich-Münze“, freut sich Starsich. Ein Schatz nicht nur für Sammler. Der Wettbewerb wird vom Unterrichtsministerium unterstützt.

Die Jury wird alle eingesendeten Vorschläge begutachten und die Gewinner bestimmen. Als Preis winkt etwa für eine gesamte Schulklasse ein Besuch in der Münze Österreich AG in Wien. In jedem Bundesland gibt der Sieger das Thema einer Münzseite vor. Die anderen Seiten werden den Kulturerben des jeweiligen Bundeslandes gewidmet sein.

Wenn es ums Thema Münzgestaltung geht, zerbrechen sich normalerweise die Graveure, die Künstler der Münzprägestätte, die Köpfe, welche Motive geeignet sind. Genau diesen Schaffensprozess sollen jetzt die Schulkinder übernehmen. Die Schüler sollen sich Gedanken machen, was das Bundesland, in dem sie leben, so besonders macht, und Motive entwerfen, die für die Steiermark stehen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Zeichnen, Malen, Schreiben – Kunst hat viele Gesichter. Die Kinder können Einzelarbeiten schicken oder das Werk als Klassenarbeit einreichen.

Wie relevant das Thema „Kinder und Geld“ ist, weiß der Hausherr des Grazer Kindermuseums, Jörg Ehtreiber, zu berichten. Dort läuft bis ins nächste Jahr die Ausstellung „Was kost‘ die Welt? – Eine interaktive Ausstellung rund ums Geld“. Die Ausstellung bescherte dem Kindermuseum den besucherstärksten Monat überhaupt. „Das Interesse gerade von Seiten der Lehrer ist gewaltig“, berichtet der Museumsdirektor. „Es ist ein Thema, das eine hohe Sensibilität verlangt. Wir freuen uns, dass unsere Ausstellung durch den Wettbewerb eine zusätzliche Bereicherung erfährt.“

In allen Bundesländern setzt sich die sechsköpfige Jury aus drei ständigen und drei lokalen Mitgliedern zusammen. Fix dabei sind Kati Bellowitsch sowie von der Münze Österreich AG Vorstandsdirektor Starsich und der Leiter der künstlerischen Abteilung, Thomas Pesendorfer.

Unterlagen und Informationen zu dem Projekt findet man auf der Homepage http://www.meinemuenze.at. Dort werden auch alle eingesendeten Vorschläge veröffentlicht.

 

Gewinnerin des 1. Platzes ist Viktoria Reicht von der Volksschule Kirchbach mit dem Münzentwurf „Das grüne Steiermarkherz“.

BRING DEIN BUNDESLAND AUF EINE MÜNZE!

Der große Kinder-Kreativwettbewerb der Münze Österreich AG –
Die ersten Gewinner

Viktoria Reicht von der Volksschule Kirchbach ist die jüngste Münzdesignerin der Welt. Mit ihrem Motiv hat sie sich im Wettbewerb um die Gestaltung einer 10-Euro-Münze durchgesetzt, die die erste aus einer Reihe von Bundesländermünzen sein wird. Äpfel, Berge, Wiesen, Blumen und ein Fluss versinnbildlichen für Viktoria die Steiermark.

Die Jury, bestehend aus dem Generaldirektor der Münze Österreich AG, Mag. Gerhard Starsich, dem Leiter der künstlerischen Abteilung, Thomas Pesendorfer, dazu noch ORF-Moderatorin Kati Bellowitsch, Mag. Jörg Ehtreiber, Direktor des Grazer Kindermuseums, und dem Amts führenden Präsidenten des steirischen Landesschulrates, Wolfgang Erlitz, waren sich einig: Viktorias Entwurf wird die Basis für 70.000 Sammler- und zirka 200.000 Umlaufmünzen.

Bevor die Münze geprägt wird, wird Viktorias Motiv von den Graveuren der Münze Österreich AG bearbeitet. Darum wird sich unter anderem auch Helmut Andexlinger, der jüngste Designer der Münze Österreich AG, kümmern, der vor kurzem selbst einen Wettbewerb gewonnen hat. Die von ihm gestaltete 2-Euro-Münze wird ab Jänner 2012 in den Geldtaschen von 330 Millionen Bürgern der 17 Euro-Länder klimpern.

Die Graveure der Münze Österreich AG waren vom hohen Niveau der kleinen Künstler sehr beeindruckt: „Die Kinder haben ein Feuerwerk an Kreativität geliefert, wir freuen uns auf die konkrete Umsetzung und auf die Einlösung des Gewinnes: Die junge Kollegin wird mit ihrer Schulklasse die Münze Österreich besuchen kommen, und wir sind gespannt, sie kennen zu lernen.“ Den zweiten Platz des großen Kinder-Kreativwettbewerbs erreichte Tiffany Lichtenegger von der Volksschule Haus im Ennstal, die ein Klapotetz, also ein im Weinland verbreitetes Windrad, Trauben, Weinflaschen und ein Weinglas auf grünem Hintergrund zeichnete. Für Dominik Jettl von der Volksschule Knottingerstraße in Bruck an der Mur ist der Erzherzog Johann typisch steirisch. Er belegt den dritten Platz.

Die Steiermark hat also ihre eigene Münze, jetzt ist Kärnten dran. Bis 28. Oktober 2011 sind dort alle Volksschülerinnen und Volksschüler der dritten und vierten Klassen sowie der ersten und zweiten Klassen Hauptschule und AHS aufgerufen, die schönsten und faszinierendsten Seiten ihres Bundeslandes zu Papier zu bringen.

Die Münze Österreich AG, Österreichs offizielle Münzprägestätte, wird das Siegerthema dann auf eine 10-Euro-Münze prägen. 2016 wird die Serie schließlich vollendet sein und aus neun Bundesländermünzen bestehen. Eine Seite wird von den Schülern entworfen, die andere wird dem Kulturerbe des Bundeslandes gewidmet. Die zehnte wird eine Österreich-Münze sein. Damit bestimmen zum ersten Mal in der 800-jährigen Geschichte der Münze Österreich AG die Kinder des Landes die Münzmotive.

Deutschland 2012: Euro-Ausgabeprogramm mit Bildern

Unsere letzte Zusammenfassung des Jahres 2012 liegt bereits eine Weile zurück. Seit dem hat sich einiges auf dem deutschen Münzenmarkt verändert – so wurde z.B. die Auflage der Goldeuros wurde reduziert und es gibt dank des starken Silberpreises nun auch unedle 10-Euro-Gedenkmünzen. Deshalb gibt es heute ein Update mit neuen Informationen und allen bisher verfügbaren … Weiterlesen

Unsere letzte Zusammenfassung des Jahres 2012 liegt bereits eine Weile zurück. Seit dem hat sich einiges auf dem deutschen Münzenmarkt verändert – so wurde z.B. die Auflage der Goldeuros wurde reduziert und es gibt dank des starken Silberpreises nun auch unedle 10-Euro-Gedenkmünzen.

Deshalb gibt es heute ein Update mit neuen Informationen und allen bisher verfügbaren Abbildungen.

2 Euro Gedenkmünzen 2012

2 Euro Deutschland „Bayern – Schloss Neuschwanstein“

2012 wird es wieder zwei 2-Euro-Gedenkmünzen aus deutschen Landen geben. Zum einen ist das die 2-Euro-Gedenkmünze „Bayern – Schloss Neuschwanstein“ aus der Bundesländer-Serie. Die 30 Millionen Exemplare (A: 6.000.000; D: 6.300.000; F: 7.200.000; G: 4.200.000; J: 6.300.000) erscheinen am 3. Februar 2012.


2 Euro Gemeinschaftsausgabe „10 Jahre Euro“

Natürlich nimmt Deutschland auch wieder an der 2-Euro-Gemeinschaftsausgabe. Nach „50 Jahre Römische Verträge“ (2007) und „10 Jahre Wirtschafts- und Währungsunion“ (2009) ist „10 Jahre Euro“ bereits die 3. Ausgabe aller Euro-Länder. Mit ihr werden 10 Jahre Euro-Bargeld in unseren Geldbeuteln gefeiert. Die Münze wird ab dem 1. Januar 2012 ausgegeben.

10 Euro Gedenkmünzen 2012

Wie auch dieses Jahr erscheinen jeweils eine an den Edelmetallpreis gebundene Silber-Variante in „Polierte Platte“ und eine unedle Kupfer-Nickel Variante zum Nominalwert. Die Auflage der Silber-Variante wurde erhöht – wieviele zusätzlich zu den üblichen 200.000 Stück ausgegeben werden ist noch nicht bekannt. Die Ausgabezeitpunkte der Kupfer-Nickel-Münzen ist noch unklar, deren Auflage wird aber weiterhin bei 1,8-2 Millionen Stück liegen. Vorraussichtlich werden Sie ab 2012 zusammen mit den Silber-Münzen ausgegeben.

10 Euro Deutschland „300. Geburtstag Friedrich der Große“

Die erste 10-Euro-Gedenkmünze des Jahres erscheint am 9. Februar 2012. Hier finden Sie die Entwürfe zu dieser Münze.

10 Euro Deutschland „50 Jahre Welthungerhilfe“

Diese 10-Euro-Gedenkmünzen erscheinen am 12. April 2012. Hintergrundinformationen und die Siegerentwürfe finden Sie hier.

10 Euro Deutschland „200 Jahre Kinder und Hausmärchen der Brüder Grimm“

Die dritte deutsche Silbermünze (bzw. die unedle Variante) 2012 erscheint am 12. Juni 2012. Auch hier haben wir die Entwürfe übersichtlich für Sie zusammengestellt.

10 Euro Deutschland „100 Jahre Deutsche Nationalbibliothek“

Hier ist der Ausgabetermin der 13. August 2012. Weitere Informationen und die Entwürfe finden Sie hier.

10 Euro Deutschland „150. Geburtstag Gerhart Hauptmann“

Die letzte deutsche 10-Euro-Münze des Jahres 2012 erscheint am 8. November. Eine Abbildung der Münze müssen wir hier nachliefern.

20 Euro Gold-Gedenkmünze „Fichte“ 2012

Die 3. Ausgabe der 2010 gestarteten „kleinen Goldmünze“ erscheint am 25. Juni 2012. Geplant sind 200.000 Exemplare.

100 Euro Deutschland „UNESCO Welterbe – Dom in Aachen“ 2012

Dies wird bereits die 9. Ausgabe in der „UNESCO Welterbe“ Reihe sein. Sie erscheint am 1. Oktober 2012, die Auflage wird vorraussichtlich bei 200.000 Exemplaren liegen.

Wenn Sie keine neuen Informationen verpassen wollen dann können Sie sich über unsere Euro-Gedenkmünzen-Übersicht auf den Laufenden halten. Oder schauen Sie einfach regelmäßig hier im Blog vorbei ;)

UPDATE: Inzwischen wurden mehr Bilder veröffentlich!

Neuer Silberzehner: 100 Jahre Hamburger Elbtunnel

Heute wird die in diesem Jahr letzte deutsche 10-Euro-Silbermünze „100 Jahre Hamburger Elbtunnel“ ausgegeben. Der Erstausgabepreis beträgt 21,03 Euro und liegt damit 1,16 Euro höher als der der letzten Ausgabe, „Archaeopteryx“, da der Silberpreis in letzter Zeit weiter angezogen hat. Der 1911 erbaute „Hamburger Elbtunnel“ heißt offiziell „St. Pauli Elbtunnel“ oder auch „Alter Elbtunnel“ (um … Weiterlesen

Heute wird die in diesem Jahr letzte deutsche 10-Euro-Silbermünze „100 Jahre Hamburger Elbtunnel“ ausgegeben. Der Erstausgabepreis beträgt 21,03 Euro und liegt damit 1,16 Euro höher als der der letzten Ausgabe, „Archaeopteryx“, da der Silberpreis in letzter Zeit weiter angezogen hat.

Der 1911 erbaute „Hamburger Elbtunnel“ heißt offiziell „St. Pauli Elbtunnel“ oder auch „Alter Elbtunnel“ (um ihn vom 1975 erbauten „Neuen Elbtunnel“ abzugrenzen). Der 426,5 m lange Tunnel verläuft unter der Norderelbe und war bei seiner Fertigstellung eine technische Meisterleistung und steht seit 2003 unter Denkmalschutz. Weitere Informationen über den Hamburger Elbtunnel finden Sie wie immer auch auf Wikipedia.

Wie hoch die Auflage sein wird ist noch unklar da vor kurzem eine Aufstockung der bislang 200.000 Exemplare angekündigt wurde. Die 2 Millionen Exemplare  der enedlen Kupfer/Nickel-Variante werden ab dem 1. Dezember 2011 ausgegeben für 10 Euro bei den Banken ausgegeben. Geprägt wird die Silbermünze in – wer hätte es gedacht – Hamburg (Prägezeichen J).

Die restlichen Siegerentwürfe des dazugehörigen Münz-Wettbewerbs finden Sie hier. Wenn Sie wie viele kein Exemplar bei Ihrer Bank sichern konnten dann schauen Sie einfach einmal in unserem Münzshop vorbei.

Auflage der Silber-Zehner nachträglich erhöht

Die Auflage der 10-Euro-Silbergedenkmünzen aus diesem Jahr wurden mit Ausnahme von „200. Geburtstag Franz Liszt“ nachträglich angehoben. Bestellungen für die Silbergedenkmünzen 2011 sind ab sofort wieder möglich. Die Auflagen der Silbergedenkmünzen 2011 wurden erhöht. Die Münzen werden ab Oktober lieferbar sein. Diese Regelung gilt nicht für die Münze „200. Geburtstag Franz Liszt“. Bitte beachten Sie … Weiterlesen

Die Auflage der 10-Euro-Silbergedenkmünzen aus diesem Jahr wurden mit Ausnahme von „200. Geburtstag Franz Liszt“ nachträglich angehoben.

Bestellungen für die Silbergedenkmünzen 2011 sind ab sofort wieder möglich. Die Auflagen der Silbergedenkmünzen 2011 wurden erhöht. Die Münzen werden ab Oktober lieferbar sein. Diese Regelung gilt nicht für die Münze „200. Geburtstag Franz Liszt“. Bitte beachten Sie unsere AGB mit den Bestimmungen zur Abnahmeverpflichtung für Händler.

Die Münzen sollen ab dem 7. Oktober 2011 lieferbar sein. Sobald die neuen Auflagezahlen bekannt gegeben werden.

10 Euro Archaeopteryx

Bisher nicht bestätigen konnten wir eine angebliche Reduzierung der Auflage der deutschen 100-Euro-Goldmünzen um 20.000 auf 300.000 – auch hier werden wir für Sie die Entwicklung im Auge behalten.

2012: Wieder 3, 30 und 100 Euro aus Slowenien

2012 gibt Slowenien wieder drei Euro-Gedenkmünzen zum etwas sperrigen Thema „100 Jahre der ersten slowenischen Olympia-Medaillen – Säbelfechter Rudolf Cvetko“ aus. Die ungewöhnlichen Nominale und geringen Auflagen werden sicher dafür sorgen dass die Nachfrage nach den Münzen trotz des für die meisten Menschen nicht gerade mitreißenden Anlass (gerade mit Blick auf das Thema 2011, „20 … Weiterlesen

2012 gibt Slowenien wieder drei Euro-Gedenkmünzen zum etwas sperrigen Thema „100 Jahre der ersten slowenischen Olympia-Medaillen – Säbelfechter Rudolf Cvetko“ aus. Die ungewöhnlichen Nominale und geringen Auflagen werden sicher dafür sorgen dass die Nachfrage nach den Münzen trotz des für die meisten Menschen nicht gerade mitreißenden Anlass (gerade mit Blick auf das Thema 2011, „20 Jahre Selbständigkeit Sloweniens“) wieder hoch sein wird.

Rudolf Cvetko (1880 – 1977) war ein slowenischer Fechter der in der Sommer-Olympiade 1912 in Stockholm, Schweden antrat. Er war der erste Slowene der sich für die Olympiade qualifiziert hat und gleichzeitig der erste Slowene der eine olympische Medallie gewann. Er war Teil des Säbelfechter-Teams aus Österreich welches die Silber-Medallie erringen konnte.

Das genaue Ausgabedatum steht noch nicht fest.

Italien: 500. Geburtstag Giorgio Vasari

Wie auch San Marino mit seiner 2-Euro-Sondergedenkmünze widmet auch Italien dem italienischen Künstler Giorgio Vasari zum 500. Geburtstag eine 10-Euro-Gedenkmünze aus Silber. Giorgio Vasari (* 30. Juli 1511 in Arezzo; † 27. Juni 1574 in Florenz) war ein italienischer Architekt, Hofmaler der Medici und Biograf florentinischer Künstler, darunter Leonardo da Vinci, Raffael und Michelangelo. Er … Weiterlesen

Wie auch San Marino mit seiner 2-Euro-Sondergedenkmünze widmet auch Italien dem italienischen Künstler Giorgio Vasari zum 500. Geburtstag eine 10-Euro-Gedenkmünze aus Silber.

Giorgio Vasari (* 30. Juli 1511 in Arezzo; † 27. Juni 1574 in Florenz) war ein italienischer Architekt, Hofmaler der Medici und Biograf florentinischer Künstler, darunter Leonardo da Vinci, Raffael und Michelangelo. Er gilt durch seine Schriften über das Leben und Werk zeitgenössischer Meister als einer der ersten Kunsthistoriker. Vasari führte den – von ihm allerdings abwertend gebrauchten – Begriff Gotik ein; als Verehrer der Ästhetik der antiken Kunst empfand er diesen mittelalterlichen Kunststil als fremdartig, barbarisch, wirr (ital.: ‚gotico‘). Ebenso geht die Stilbezeichnung Manierismus auf ihn zurück. In seinen Lebensbeschreibungen der italienischen Künstler erfand Vasari außerdem schon 1550 den Ausdruck Renaissance. (Quelle: Wikipedia.de)

Die Münze ist seit Ende Juni auf dem Sammler-Markt verfügbar.

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