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Alles neu macht der Mai: Die neuen 100er und 200er!

Vielleicht standen Sie die letzten Tage auch schon staunend oder auch etwas verwundert am Bankautomat und haben sich die neuen 100- und 200-Euro-Banknoten angesehen, die seit dem 28. Mai 2019 von der Bundesbank ausgegeben werden. Die 5-Euro-, 10-Euro-, 20-Euro- und 50-Euro-Banknoten wurden bereits in den vergangenen Jahren überarbeitet und ausgegeben und nun reihen sich die … Weiterlesen

Vielleicht standen Sie die letzten Tage auch schon staunend oder auch etwas verwundert am Bankautomat und haben sich die neuen 100- und 200-Euro-Banknoten angesehen, die seit dem 28. Mai 2019 von der Bundesbank ausgegeben werden. Die 5-Euro-, 10-Euro-, 20-Euro- und 50-Euro-Banknoten wurden bereits in den vergangenen Jahren überarbeitet und ausgegeben und nun reihen sich die neuen 100- und 200-Euro-Banknoten in die sogenannte Europa-Serie ein. Da die Europäische Zentralbank bereits 2016 beschlossen hatte, die 500-Euro-Banknoten aus der Euro-Serie zu nehmen, ist die neue Europa-Serie nun komplett.

Abbild einer neuen 100- und einer neuen 200-Euro-Banknote

Aber warum das ganze Theater fragt man sich. Zum einen bieten die neuen Sicherheitsmerkmale einen besseren Schutz vor Fälschungen. Doch nicht nur Fälschern wird das Handwerk erschwert – auch der Laie kann Fälschungen jetzt besser und schneller erkennen. Ein weiterer positiver Effekt der neuen Scheine ist, dass sie aus einem robusteren Material gearbeitet wurden und somit langlebiger sind. Das senkt nicht nur die Kosten, sondern schont auch noch die Umwelt! Zudem haben Sie sich sicher auch schon darüber geärgert, dass manche Scheine einfach nicht in Ihre Geldbörse passen wollen. Dieses Problem wurde mit der Neuauflage der 100- und 200-Euro-Scheine auch gelöst. Denn die neuen Scheine haben nun die gleiche Höhe wie ein 50-Euro-Schein. Die Breite der Scheine wurde hingegen beibehalten. Somit gilt weiterhin: Je breiter der Geldschein, desto höher sein Nennwert. Zu guter Letzt behielten die neuen Scheine zwar ihre ursprünglichen Farben, allerdings sind die Farben etwas kräftiger als die der alten Banknoten.

Falls Sie jetzt jedoch panisch zur Bank rennen wollen, um Ihre alten Banknoten umzutauschen, können wir Sie beruhigen: Die alten Geldscheine behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Es werden zukünftig nur noch die neuen Scheine ausgegeben, sodass die Altbestände sukzessive abgebaut und nach und nach aus dem Verkehr gezogen werden.

Falls Sie auch so fasziniert von Banknoten sind wie wir, dann stöbern Sie doch einfach unter https://www.reppa.de/weltmuenzen/banknoten/ durch den Reppa Online-Shop. Sie werden erstaunt sein, was andere Länder in Sachen Banknoten zu bieten haben!

Wirklich wahr, oder doch ein Scherz – die 0-Euro-Banknoten der EZB

Eine 0-Euro-Banknote? So etwas kann es doch gar nicht geben! Das muss doch ein Fehler sein, oder aber ein Scherz! Weder noch, denn die 0-Euro-Scheine gibt es wirklich – und das bereits seit dem Jahr 2015! Offiziell ausgegeben werden sie sogar von der Europäischen Zentralbank und rein optisch unterscheiden sie sich daher nicht von unseren … Weiterlesen

Eine 0-Euro-Banknote? So etwas kann es doch gar nicht geben! Das muss doch ein Fehler sein, oder aber ein Scherz! Weder noch, denn die 0-Euro-Scheine gibt es wirklich – und das bereits seit dem Jahr 2015! Offiziell ausgegeben werden sie sogar von der Europäischen Zentralbank und rein optisch unterscheiden sie sich daher nicht von unseren regulären Euro-Banknoten. Wasserzeichen, Hologramm, transparentes Fenster, Kupferstreifen – alle diese Sicherheitsmerkmale sind auch auf den sonderbaren 0-Euro-Banknoten zu finden. Aber was genau hat es denn nun auf sich mit den Geldscheinen ohne Wert?

Der 0-Euro-Schein – vom Souvenir zum Sammlerschatz

Was wie ein Scherz oder eine Fälschung anmutet, ist eigentlich eine interessante Idee der EZB. Denn der Gedanke hinter den 0-Euro-Banknoten ist, als Souvenirs zu verschiedenen Anlässen zu fungieren. Ob ein Tag im Magdeburger Zoo, einen Besuch im Mozarthaus in Salzburg, den Blick auf die wunderschöne Saarschleife oder den Start der Documenta in Kassel – mit ihren spezifischen Motiven bilden die 0-Euro-Banknoten ein außergewöhnliches Erinnerungsstück, welches derzeit an nur wenigen Stellen zu kaufen ist und vor allem Münzfreunde ansprechen dürfte. Mit ihren streng limitierten Auflagen von nur wenigen Tausend Stücken haben die 0-Euro-Scheine nämlich einen enormen Sammlerwert entwickelt!

Bild der 0-Euro-Banknote "Helmut Schmidt" vor einem grauen Hintergrund

Auch anlässlich des 100. Geburtstags von Helmut Schmidt gibt die Europäische Zentralbank im Jahr 2018 einen eigenen 0-Euro-Schein mit dem Motiv des Altkanzlers zusammen mit dem Hamburger Michel aus. Jener bankfrische Souvenirschein ist zwar kein offizielles Zahlungsmittel seines Ausgabelandes, allerdings bildet er eine wunderbare Ergänzung zu den übrigen Münzausgaben zu Ehren von Helmut Schmidt. Zögern Sie darum nicht und entdecken Sie noch heute den 0-Euro-Schein 2018 „Helmut Schmidt“ im Reppa Online-Shop unter: https://www.reppa.de/0-euro-banknote-helmut-schmidt-2018

Mehr Sicherheit für den 50-Euro-Schein

Nun ist auch für des Deutschen liebste Euro-Banknote die Zeit gekommen, sich zu verändern: Mit einem neuen Design und einer Vielzahl an modernen Sicherheitsmerkmalen soll der 50-Euro-Schein bereits ab April 2017 in Umlauf gebracht werden. Doch was kann die verbesserte Banknote überhaupt alles? Und wird sie durch diese Veränderungen tatsächlich fälschungssicher? Wieso ist die 2. … Weiterlesen

Nun ist auch für des Deutschen liebste Euro-Banknote die Zeit gekommen, sich zu verändern: Mit einem neuen Design und einer Vielzahl an modernen Sicherheitsmerkmalen soll der 50-Euro-Schein bereits ab April 2017 in Umlauf gebracht werden. Doch was kann die verbesserte Banknote überhaupt alles? Und wird sie durch diese Veränderungen tatsächlich fälschungssicher?

Wieso ist die 2. Generation der Banknote überhaupt notwendig?

Der 50-Euro-Schein gilt als die wohl beliebteste Banknote der Deutschen. Befindet sich der Schein erst einmal in unserem Geldbeutel, wagen es viele nicht sofort, diesen anzubrechen. Eine Banknote mit Sparsamkeitspotenzial, ohne Frage, aber auch die am meisten gefälschte Euro-Banknote überhaupt. Man geht davon aus, dass fast jeder zweite gefälschte Schein ein Fünfziger sei und das, wo die EZB im vergangenen Jahr knapp 900.000 Blüten aus dem Verkehr ziehen musste! In Anbetracht dieser gewaltigen Zahl wird schnell deutlich, wie dringend die Einführung einer verbesserten 50-Euro-Banknote zu sein scheint.

Wasserzeichen & Co – Was den neuen „Fuffi“ ausmacht

Wie auch schon der 5-, 10- und 20-Euro-Schein zuvor wurde nun auch der 50-Euro-Schein mit einer breit gefächerten Liste von Sicherheitsmerkmalen ausgestattet. Hier die einzelnen Elemente im Überblick:

  • Fühlbare Reliefs: Am linken und rechten Rand der Vorderseite lassen sich jeweils eine Reihe kurzer Linien ertasten. Auch beim Hauptmotiv, der Schrift und der großen „50“ sind Reliefs spürbar.
  • Wasserzeichen: Ein Wasserzeichen auf Banknoten hat bereits Tradition. In diesem Fall wird bei Gegenlicht das Porträt der Europa und die Wertzahl der Banknote sichtbar.
  • Smaragd-Zahl: Eine glänzende „50“ ziert von nun an die Banknote. Diese wechselt je nach Lichteinfall ihre Farbe von Smaragdgrün zu Tiefblau und lässt einen schimmernden Lichtbalken auf der Zahl auf und ab wandern.
  • Porträt-Hologramm: Ein silberner Streifen auf der Vorderseite, der das €-Symbol, ein Architekturmotiv und mehrfach die Zahl 50 zeigt.
  • Sicherheitsfaden: Ein in das Papier eingearbeiteter Sicherheitsfaden, der im Gegenlicht von beiden Seiten zu erkennen ist.
  • Mikroschrift: Dieses mit bloßem Auge kaum erkennbare Sicherheitselement wurde an einigen Stellen in die Banknote eingearbeitet und ist nur mit einer Lupe deutlich zu erkennen.

Diese Vielzahl an Sicherheitsmerkmalen soll kriminellen Geldfälschern das Leben schwer machen. Soweit die Theorie. Doch vermag es diese Allianz an Elementen wirklich, den neuen 50-Euro-Schein fälschungssicher zu machen?

Fälschungssicher? Sicher nicht!

Laut der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPoIG) ist auch die neue 50-Euro-Banknote nicht völlig fälschungssicher. Zwar erschweren die diversen Sicherheitsmerkmale Fälschern ihr Handwerk, doch vollkommene Sicherheit bleibe auch hier reine Illusion. Das Thema Falschgeld scheint somit noch immer nicht vom Tisch zu sein. Allerdings darf sich Europa über eine farbenfrohe, moderne und verbesserte 50-Euro-Banknote freuen – und das allein ist doch bereits ein Grund, sich auf den Neuankömmling zu freuen!

Bild mit dem neuen 50-Euro-Schein inmitten eines blauen Umhangs

(Bild-Quelle: DPA)

Europas Abschied von der 500-Euro-Banknote

Sie endet, die Geschichte der größten Euro-Banknote in Europa: Vergangene Woche gab die Europäische Zentralbank (EZB) bekannt, dass der 500-Euro-Schein ab Ende 2018 nicht mehr produziert werden soll. Als Zahlungsmittel behielte die Banknote zwar über diesen Zeitpunkt hinaus noch ihre Gültigkeit, jedoch würde der Schein über die Jahre zwangsläufig aus dem Zahlungsverkehr verschwinden. Die 500-Euro-Banknote … Weiterlesen

Sie endet, die Geschichte der größten Euro-Banknote in Europa: Vergangene Woche gab die Europäische Zentralbank (EZB) bekannt, dass der 500-Euro-Schein ab Ende 2018 nicht mehr produziert werden soll. Als Zahlungsmittel behielte die Banknote zwar über diesen Zeitpunkt hinaus noch ihre Gültigkeit, jedoch würde der Schein über die Jahre zwangsläufig aus dem Zahlungsverkehr verschwinden.

Die 500-Euro-Banknote – bald eine Sammler-Rarität?

Spätestens ab 2018 wird die Verfügbarkeit der 500-Euro-Banknote mutmaßlich stark abnehmen. Während es keine neuen 500-Euro-Scheine mehr geben wird, werden die alten Scheine durch Abnutzung früher oder später physisch unbrauchbar. Darüber hinaus liegt es jedoch auch nahe, dass sich Sammler einen Teil des verbleibenden Bestandes sichern werden. Europas größtem Geldschein steht somit eine Zukunft als Relikt vergangener Zeiten bevor, der eines Tages nur fast vergessen in den Sammlungen passionierter Münzfreunde zu finden sein wird. Allerdings bringt das Ende der 500-Euro-Banknote auch Gutes mit sich.

Das Aus der Banknote soll den Schwarzhandel erschweren

Besonders kriminellen Geldwäschern dürfte das Ende des 500-Euro-Scheins einen Strich durch die Rechnung machen: Da solche Aktivitäten bevorzugt mit großen Euro-Noten vollzogen werden und der Wert der 500-Euro-Banknote nach Produktionsstopp schon bald deutlich steigen wird, müssen Kriminelle zukünftig tiefer in die Tasche greifen, um die über Jahre eingeübte Praxis aufrecht erhalten zu können. Eine durchaus begrüßenswerte Entwicklung, auch wenn sie ein numismatisches Opfer fordert.

Nun, da das Ende der ersten Euro-Banknote besiegelt ist, fragen sich viele Menschen zurecht, ob wir auf diesem Weg womöglich einer komplett bargeldlosen Zukunft entgegen schreiten. Es bleibt abzuwarten, ob zukünftige Generationen genug Vertrauen in die Sicherheit elektronischer Bezahlmethoden wir Paypal oder gar via Smartphone legen werden, um gänzlich auf das liebgewonnene Münz- und Papiergeld verzichten zu können. Sicher ist wohl nur, dass sie zumindest als Sammelobjekte die Zeit überdauern werden.

Aus diesem Grund sollten Sie schon heute mit dem Sammeln beginnen und sich eine ganz besondere 500-Euro-Banknote sichern: Diese Folienbanknote wurde mit 24-karätigem Feingold veredelt und stellt als Replikat in Originalgröße ein außergewöhnliches Highlight Ihrer Münzsammlung dar! Am besten also gleich entdecken unter: https://www.reppa.de/500-euro-24-karat-vergoldete-folienbanknote

Vorderseite der vergoldeten 500-Euro-Folienbanknote

Rückseite der goldenen 500-Euro-Folienbanknote

 

Neue Scheine – Neue Aufschrift

Ist es Ihnen schon aufgefallen? Auf den neuen Euro-Scheinen (aktuell 5- und 10-Euro) hat sich neben Material und Design auch die Aufschrift verändert. So findet sich die Währungsangabe neben den bereits bekannten Schriften, lateinisch und griechisch, nun auch in kyrillischer Schrift („EBPO“) auf den neuen Scheinen. Interessant hierbei ist:  Das einzige EU Mitglied mit kyrillischer … Weiterlesen

Ist es Ihnen schon aufgefallen? Auf den neuen Euro-Scheinen (aktuell 5- und 10-Euro) hat sich neben Material und Design auch die Aufschrift verändert. So findet sich die Währungsangabe neben den bereits bekannten Schriften, lateinisch und griechisch, nun auch in kyrillischer Schrift („EBPO“) auf den neuen Scheinen.

Interessant hierbei ist:  Das einzige EU Mitglied mit kyrillischer Schrift, aber (noch) ohne Euro, ist Bulgarien. Es stellt sich also die Frage, ob schon einmal für einen späteren Beitritt Bulgariens in die Euro-Zone die Vorarbeit geleistet wurde.

Eine weitere Änderung ist, dass die Abkürzung EZB (Europäische Zentralbank) jetzt in neun verschiedenen Sprachen  aufgedruckt ist. Auf den alten Euro-Scheinen waren es nur fünf.

Es scheint also wirklich so, dass hier für zukünftige Euro-Zonen-Beitritte vorgesorgt wurde.

 

10-Euro-Schein

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