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Auch nach 530 Jahren: Goldklassiker kann immer noch überraschen

Am 12. Januar 2019 von Nadine | Aktuelles

Münzsammler und Liebhaber britischer Numismatik kennen Ihn sicher: den britischen Sovereign. Vor 530 Jahren zum ersten Mal geprägt, ist er auch heute noch unter Sammlern überaus
begehrt.

Beim Sovereign handelt es sich um das Nominal einer englischen Goldmünze, die erstmals unter Heinrich VII. 1489 geprägt wurde. Unter Queen Victoria reifte der Gold-Sovereign zur Weltwährung und unter Queen Elisabeth schließlich zur modernen Wertanlage – und bis heute ist die Faszination für den Sovereign ungebrochen. Der Name Sovereign bedeutet so viel wie Herrscher oder auch Monarch, da die Goldmünzen von Beginn an immer das Konterfei des jeweiligen amtierenden Herrschers trugen.

Den Sovereign gibt es seit 530 Jahren und seit über 200 Jahren zeigt er Großbritanniens Schutzheiligen, den Drachentöter St. George. Damit ist er das älteste, noch heute geprägte Goldmünzenmotiv der Welt. Aber was hat es mit der Legende des Drachentöters St. George auf sich? Und warum ist der Münzklassiker auch heute noch für eine Überraschung gut?

Die Legende des Drachentöters St. George

Viele Legenden ranken sich um den heiligen St. George. Die wohl bekannteste ist die des Drachentöters. Um den Drachen, der in einem See vor der Stadt „Silena in Lybia“ lebte zu besänftigen, mussten Söhne und Töchter der Stadt geopfert werden. Als das Los auf die Königstochter fiel, rettete St. George die Jungfrau indem er den Drachen schwer verletzte und ihn in die Stadt brachte. Dort angekommen, brachte St. George den König und das Volk dazu sich taufen zu lassen und erschlug anschließend den Drachen. Die Stadt war somit vom Bösen befreit und St. George wurde als Held gefeiert.

Bild der Münzskulptur von St. George mit Goldveredelung vor einem dunklen Hintergrund.

Neuauflage des Traditionsmotivs: St. George in 3D

Zum ersten Mal in der Münzgeschichte erscheint das St.-George-Motiv jetzt als vollständige dreidimensionale Skulptur. Möglich wurde dieses eindrucksvolle Meisterstück durch die innovative „Full Dimensional Minting“ -Technik, einer Mischung aus Präge- und Schmiedekunst. Stehend auf einem Münzbett erhebt sich majestätisch St. George in eine Höhe von 48-49 Millimeter. St. George auf dem sich aufbäumenden Pferd, das Schwert erhoben im Kampf gegen den Drachen, macht die Legende fast erlebbar. Die 3D-Skulptur aus 3 Unzen reinem Silber und mit einer Veredelung aus 24 Karat Gold ist mit einer Auflage von nur 999 Exemplaren strengstens limitiert.

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