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Neue Münzserie aus Österreich

Am 7. April 2010 von Fabian | Edelmetalle, Gedenkmünzen, Historische Muenzen, Münzen aus Europa, Silber Münzen

Nachdem letztes Jahr die Serie „Österreichische Eisenbahnen“ zuende gegangen ist startet am 5. Mai 2010 die neue Serie „Rom an der Donau“. Den Anfang macht die 20-Euro-Silbergedenkmünze „Virunum„. Sie erinnert an die Gründung der Hauptstadt der Provinz Noricum im 1. Jahrhundert n. Chr.

20 Euro Österreich „Virunum“

Nominal: € 20
Auflage: 50.000
Qualität: Polierte Platte (PP)
Material: .900 Silber
Durchmesser: 34 mm
Gewicht: 20 Gramm

Hier noch die vollständige Pressemitteilung der Münze Österreich, von der auch die Abbildung stammt:

Kundmachung der Münze Österreich Aktiengesellschaft

Gemäß § 9 Scheidemünzengesetz 1988, BGBl. 597/1988 in der geltenden Fassung gibt die Münze Österreich Aktiengesellschaft die Ausgabe der Sammlermünze zu Euro 20 („Virunum“) aus der Serie „Rom an der Donau“ bekannt.

Ausgabe: 5. Mai 2010
Nennwert: 20 Euro
Legierung: 900 Tausendteile Silber, Toleranz +/-5 Tausendteile, 100 Tausendteile Kupfer
Raugewicht:: 20 Gramm, Toleranz +/-0,20 Gramm
Feingewicht: 18 Gramm, Toleranz +/-0,28 Gramm
Durchmesser: 34 mm
Auflage: 50.000 Stück ausschließlich in polierter Platte (Ausgabe direkt durch die Münze Österreich AG)

Aussehen:
Die Wertseite stellt auf ihrer linken Hälfte Kaiser Claudius (Tiberius Claudius Caesar Augustus Germanicus) in einer Profilansicht dar. Claudius war der vierte römische Kaiser der julisch-claudischen Dynastie. Er regierte von 41 n. Chr. bis zu seinem Tod im Jahr 54. Unter ihm kam es zur Gründung der Hauptstadt Virunum in der Provinz Noricum. Unterhalb des Portraits am Rund ausgerichtet findet sich der Schriftzug „Kaiser Claudius“.

Den Hintergrund bildet eine in das Zentrum der Münze gerückte Restaurierungsinschrift eines Mithrastempels. Der Schrift ist eine verzierte Reliefplatte eines Grabmonuments vorgelagert. Diese stellt das bekannte Relief von Maria Saal dar und stammt ursprünglich aus Virunum. Darauf ist ein nach rechts fahrender Reisewagen abgebildet, dem zwei Pferde vorgespannt sind. Die Pferde traben mit jeweils angehobenem linkem Vorderbein voran. Ein Jüngling, bekleidet mit Kapuzenmantel und mit der rechten Hand die Zügel führend, lenkt die Kutsche. Oberhalb der Reliefplatte wurde der Schriftzug „Virunum“, unterhalb die Jahreszahl „2010“ in die Restaurierungsinschrift gesetzt. Am oberen Münzrand beginnend und am unteren Münzrand endend sind der Rundtext „Republik Österreich“ sowie der Nennwert „20 Euro“ zu lesen.

Die andere Seite zeigt auf ihrer linken Hälfte im Vordergrund einen römischen Schmied bei seiner Arbeit. Vor dem Ambos lehnen drei Schwerter. Norischer Stahl war im gesamten Römischen Reich eine begehrte Ware und für seine gute Qualität geschätzt. Im Hintergrund ist mittig ein römischer Reisewagen mit seinem Kutscher und einem weiblichen Fahrgast zu sehen. Er wurde dem bekannten Relief von Maria Saal nachempfunden. Der Wagen wird von zwei Noriker Pferden gezogen. Auch diese alte römische Pferderasse unterstreicht die Bedeutung der „Provincia Noricum“. Die Gebäude im Hintergrund sind fiktiv, da von Virunum nur noch Mauerreste erhalten sind. Sie sollen aber einen typischen öffentlichen Platz in der römischen Stadt in Virunum darstellen.

Das Münzbild wird im unteren Teil von einem römischen Mäander waagrecht geteilt. Darunter ebenso waagrecht der Text „Virunum“.

Beide Seiten sind mit erhöhten Randleisten umrahmt. Der Rand der Münze ist gerippt.

Münze Österreich Aktiengesellschaft

Der Vorstand
Dipl.Ing. Kurt Meyer
Mag. Gerhard Starsich

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